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Zehn-Millionen-Euro-Defizit erwartet Klinikum Main-Spessart noch tiefer in den roten Zahlen

Das Klinikum Main-Spessart mit seinen noch bestehenden drei Standorten in Karlstadt, Marktheidenfeld und Lohr schreibt weiter tiefrote Zahlen. Für 2016 erwartet Landrat Thomas Schiebel ein Defizit von zehn Millionen Euro.

Stand: 25.11.2016

Krankenhaus Lohr | Bild: Klinikum Main-Spessart

Die finanzielle Situation des Klinikums ist nach wie vor prekär, berichteten Landrat Schiebel und der neue Klinikreferent Gregor Bett in einer Pressekonferenz in Karlstadt. Bei einem Jahresumsatz von 55 Millionen Euro gibt es ein unerwartet hohes Minus von zehn Millionen Euro. Und auch die Fallzahl geht zurück von knapp 14.000 Fällen in 2013 auf nur noch 13.560 Fälle.

"Der Wunsch, den wir natürlich haben, ist, dass das Klinikum besser angenommen wird. Das Klinikum ist ein Teil der Gesellschaft. Das Klinikum muss von der Bevölkerung des Landkreises angenommen werden. Wir haben eine exzellente medizinische Versorgung und wenn die erkannt und angenommen wird, ist mir eigentlich nicht bange."

Gregor Bett, Referent für das Klinikum Main-Spessart

Mehrheit der Main-Spessarter geht in Sachen Behandlung fremd

Drei von fünf Patienten aus dem Landkreis Main-Spessart lassen sich außerhalb der Landkreisgrenzen behandeln. Deshalb sei eine Leistungssteigerung notwendig. Das künftige Medizinkonzept müsse sich die Akzeptanz der Bevölkerung verdienen, hieß es.

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