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Bundesweit einzigartig Baumsensoren in Würzburg messen Klimadaten

In welchem Zusammenhang stehen Klima und Bäume? Das möchten Forscher der TU München und Uni Würzburg herausfinden. Dafür haben sie an sieben Standorten in Würzburg Sensoren installiert.

Stand: 15.11.2017

An sieben Standorten in Würzburg messen Sensoren Klimadaten | Bild: BR / Stefanie Bernhardt

Über die nächsten drei Jahre untersucht das Projekt "Klimaerlebnis Würzburg" die Interaktionen zwischen Klima und Bäumen. Den offiziellen Startschuss gab Oberbürgermeister Christian Schuchardt am Mittwochnachmittag.

Bundesweit einzigartig

Bundesweit ist das Projekt bislang einzigartig. Die Baum-Sensoren sollen aktuelle Werte zum Wachstum der Bäume, zur Kohlendioxid-Aufnahme und zum Wassergehalt im Boden liefern. Außerdem wurden an den Pflanzen Saftflusssensoren, Temperaturfühler und sogenannte "Dendrometer" befestigt. Diese sollen den Dickezuwachs des jeweiligen Stammes bestimmen.

An diesen sieben Standorten haben die Wissenschaftler Sensoren an Bäumen angebracht.

Über einen QR-Code vor Ort können Interessierte die aktuellen Werte live mitverfolgen. Dies wird auch auf einer Videoleinwand auf der Landesgartenschau 2018 möglich sein.

Die Sensoren sind unter anderem an Bäumen am Marktplatz, am Ludwigskai und im Ringpark angebracht.

Großzügige Förderung

Das Projekt kostet rund 600.000 Euro. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Am "Klimaerlebnis Würzburg" beteiligen sich: der Lehrstuhl für Waldwachstumskunde und der Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung der TU München, die Professur für Klimatologie am Institut für Geographie und Geologie der Uni Würzburg und der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg.


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