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Jordanier bei Geiselwind rausgezogen Ab durch die Rettungsgasse

Bei Geiselwind ist ein Jordanier durch eine Rettungsgasse gefahren. Der Tourist im Mietwagen dachte, das sei eine feine Überholmöglichkeit. Jetzt muss er für das Missverständnis zahlen.

Von: Anke Gundelach

Stand: 05.08.2017

PKWs bilden am 30.07.2017 auf der Autobahn A9 bei Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) eine Rettungsgasse in einem Stau. | Bild: picture-alliance/dpa/Peter Kneffel

Mit der Straßenverkehrsordnung nur unzureichend vertraut war offenbar ein 30-jähriger Jordanier, der bei Geiselwind eine im Stau gebildete Rettungsgasse zum schnelleren Vorankommen missbraucht hat. Gegen 17 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale mehrere Mitteilungen über ein Auto ein, das eine im stockenden Verkehr zwischen Schlüsselfeld und Geiselwind ordnungsgemäß gebildete Rettungsgasse benutzen würde, um schneller voranzukommen.

In Saudi-Arabien gängige Überholmöglichkeit

Im Baustellenbereich der A3 bei Geiselwind konnte die Polizei noch beobachten, wie das Fahrzeug mehrmals rechts überholte, ehe sie den Fahrer kontrollierte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen 30-jährigen Jordanier mit Wohnsitz in Saudi-Arabien, der mit seinem hochmotorisierten Mietfahrzeug die "Freiheit" auf deutschen Autobahnen erleben wollte.

Mit seinem Fehlverhalten konfrontiert, gab der Jordanier an, dass dies so im Straßenverkehr in Saudi-Arabien normal sei. Nach einer eingehenden Belehrung und der Entrichtung einer Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich konnte der Tourist seine Fahrt fortsetzen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.

(Bayern 3 - Nachrichten 12.00 Uhr)


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Wolfgang, Samstag, 05.August, 20:18 Uhr

2. 2000€ in die Staatskasse und gut ist wenn

die Rettungsgassenmißbraucher vorne nicht Sanitäter und Feurwehr behindern.

Wenn die 2000€ je Fahrzeug zuverlässig abkassiert werden lasse ich bei jedem Stau gerne beliebig viele daran vorbeifahren, egal ob in der Mitte oder rechts auf dem Randstreifen.

Zum Wohle der Staatskasse, also dem Volk dämpfe ich gerne mein "Gerechtigekitsempfinden"!

  • Antwort von Eichhörnchen, Sonntag, 06.August, 11:52 Uhr

    So ein Quatsch.
    Sind Sie etwa neidig, nicht die Euro 2000.- eingesackt zu haben, als dass die unserer Staatskasse
    zuträglich sind, wenn sie verkehrswidriges Verhalten ahndet ?
    Erst mal bitte Hirn einschalten, bevor Sie mit Ihrem provokanten Verhalten bzw. der Äusserung was
    in Gang setzen. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun ?

  • Antwort von Barbara, Sonntag, 06.August, 13:05 Uhr

    Eichhörnchen, das Eigenschaftswort von Neid heißt "neidisch", nicht: "neidig"! Deutsche Sprache, schwere Sprache!

  • Antwort von Hans Holtz, Montag, 07.August, 08:11 Uhr

    Es ist mir völlig egal, welchen Idioten sowas betrifft. Wer das tut, der hat Buße zu tun. Man stelle sich die Auswirkungen vor - es geht hier ja um fahrlässige Tötung, wenn die Rettungskräfte durch solche Egoisten blockiert werden.

Merkur, Samstag, 05.August, 15:57 Uhr

1.

Bei den Letzten die es noch nicht kapieren wollen oder nicht möchten,gehört ebenfalls eine saftige Geldstrafe her ""1000€ das sitzt.""