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Hallenbad Münnerstadt Verein will Sanierung trotz Asbestbelastung

Der Streit um das seit Jahren geschlossene Hallenbad von Münnerstadt geht weiter: Obwohl der Stadtrat bereits beschlossen hat, das Bad abzureißen, beharrt der Bürgerbadverein weiter auf einer Sanierung.

Stand: 28.01.2016

Hallenbad (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Für die Sanierung müsste die Stadt 825.000 Euro netto zahlen, der Neubau eines Lehrschwimmbads würde aber über eine Million kosten, sagt der Bürgerbadverein. Doch Bürgermeister Helmut Blank (CSU) weist diese Zahl zurück: Ein Abriss mit Neubau koste die Stadt nur 600.000 Euro, und außerdem sei es wegen der hohen Belastung mit Asbest gar nicht möglich, das Bad wieder instandzusetzen.

Abriss Mitte Dezember beschlossen

Um das Hallenbad wird in Münnerstadt seit langem gestritten. Wie berichtet hatte der Münnerstädter Stadtrat bei seiner Sitzung Mitte Dezember letzten Jahres mit 11:9 Stimmen dem Antrag auf Abriss des alten Hallenbades zugestimmt. Bürgermeister Helmut Blank wartet momentan auf grünes Licht für die Abrissgenehmigung, um das rund 40 Jahre alte und längere Zeit stillgelegte Hallenbad „so bald wie möglich“ abbrechen zu können.

Von den geschätzt 950.000 Euro teuren Abrisskosten wird der Freistaat Bayern laut Blank rund 750.000 Euro übernehmen. Auch die Regierung von Unterfranken habe das Hallenbad als "städtebaulichen Missstand" bezeichnet. Die bisherige Fläche soll nach dem Abriss begrünt werden.

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