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Schrecksekunde für Würzburger Winzer Granate im Weinberg aufgetaucht

In der Würzburger Weinlage "Am Stein" hat ein Pflug eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg zutage gefördert. Winzer waren dort gerade dabei, eine Brachfläche umzupflügen. Der Sprengkörper war noch "scharf". Er wurde geborgen und entschärft.

Stand: 17.11.2016

Blindgänger im Weinberg Juliusspital Würzburg | Bild: Juliusspital Würzburg

Auf der brachliegenden Weinbergsparzelle war im September ein Feuer ausgebrochen. Beim Pflügen wurde die etwa 30 Zentimeter lange Granate an die Oberfläche gefördert. Wie Winzermeister Peter Rudloff dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage sagte, sei der Blindgänger tatsächlich noch scharf gewesen. Laut eines Experten soll es sich dabei aber um einen seltenen Einzelfund gehandelt haben.

Granate abgeholt und entschärft

Die Weinbergsparzelle am "Würzburger Stein", die umgepflügt wurde

Die Mitarbeiter des Weinguts Juliusspital verständigten umgehend die Polizei. Der Sprengmittelräumdienst aus Nürnberg holte die Granate daraufhin am nächsten Tag ab und entschärfte sie. Heute teilte das Weingut Juliusspital den explosiven Fund auf seiner Facebook-Seite mit und fragte scherzhaft: "Ob es wohl am Würzburger Stein nun 'Garanatenweine' geben wird?"

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