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Auto statt Kreißsaal A7 bei Werneck: Geburt auf der Autobahn

Besonders eilig hatte es ein neuer Erdenbewohner, der in der Nacht zum Freitag (12.01.2017) auf der rechten Fahrspur der A7 bei Werneck zur Welt kam. Mutter und Kind sind wohlauf. Die Verkehrspolizei gratuliert.

Stand: 15.01.2018

Autobahn in Deutschland bei Nacht | Bild: picture-alliance/dpa

Gegen 23.00 Uhr setzten bei einer 35-jährigen Frau aus dem Landkreis Bad Kissingen die Wehen ein, und sie und ihr Ehemann machten sich auf den Weg zu einem Krankenhaus nach Würzburg. Kurz nach dem Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck wollte das Kind jedoch nicht mehr warten. Die Wehen der Frau wurden so heftig, dass der Ehemann auf der rechten Fahrspur anhielt und der Frau half, das Fahrzeug zu verlassen.

Polizei sichert die „Einsatzstelle“

Eine Polizeistreife, die zufällig in der Nähe stand, erkannte den Ernst der Lage und sicherte die "Einsatzstelle" mit Streifenwagen und Blaulicht ab. Danach kümmerten sich die Beamten mit dem Ehemann um die Frau, leisteten dem Ehemann seelische und moralische Unterstützung und riefen einen Krankenwagen.

Leonard war schneller als der Rettungsdienst

Kaum hatte die Frau das Fahrzeug verlassen, war der kleine Leonard auch schon da und wurde vom Vater in eine Decke gehüllt. Nach Eintreffen des Rettungswagens wurde die Nabelschnur durchtrennt und das Baby mit der Mutter ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei waren beide erschöpft, aber wohlauf und bei bester Gesundheit. Leonard ist das dritte Kind der Familie.


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