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Festakt in München Sennfelder und Gochsheimer Friedensfest nun Kulturerbe

Das Sennfelder und das Gochsheimer Friedensfest sind jetzt in die bayerische Landesliste für das immaterielle Weltkulturerbe aufgenommen worden und sind somit schützenswertes Kulturgut. Beide Veranstaltungen gehen auf das Jahr 1649 zurück.

Stand: 10.11.2016

Gochsheimer Friedensfest | Bild: picture-alliance/dpa

Im Jahr 1649 erhielten beide Orte die Reichsfreiheit zurück, die sie im Dreißigjährigen Krieg verloren hatten. Reichsfreiheit bedeutete, dass der Ort keinem Landesherrn untertan war, sondern nur dem Kaiser. Seit 1703 wird die Sennfelder Kirchweih deshalb auch als Friedensfest gefeiert. Gleiches passiert in jedem Jahr zeitgleich im Nachbardorf Gochsheim.

"Bräuche und Traditionen bereichern die Gesellschaft"

Anlässlich der Aufnahme von Traditionen und Bräuchen in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes gab es am Donnerstag in der Münchner Residenz einen Festakt.

"Bayern ist ein Kulturstaat mit einer Vielzahl an lebendigen Traditionen wie Musik, Tanz, Bräuchen, Festen und Handwerkstechniken, die unsere Gesellschaft prägen und bereichern. Die Aufnahme in das Bayerische Landesverzeichnis ist ein Zeichen der Wertschätzung für das zumeist ehrenamtliche Engagement im Zusammenhang mit dem Erhalt und der Weitergabe von Traditionen und Bräuchen, die Bayern im Innersten zusammenhalten."

Kunstminister Ludwig Spaenle

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Mainfranken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur vollen und halben Stunde, Bayern 1

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