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Explosion einer Trafostation Schweinfurt hat wieder Strom

Nach der Explosion einer Trafostation und dem großflächigen Stromausfall in Schweinfurt entspannt sich die Lage. Die Stromversorgung ist wieder hergestellt.

Stand: 04.07.2015

Am Samstagmorgen (04.07.15) gegen 8.15 Uhr ging der Notruf bei der Polizeizentrale ein. Ein Zeuge meldete die Explosion einer Trafostation am Umspannwerk in der Ernst-Sachs-Straße in Schweinfurt.

Trümmerteile beschädigten geparkte Pkws, teilt die Polizei mit. Verletzt wurden niemand. Eine schwarze Rauchwolke stieg auf. Bürger sollten Fenster und Türen geschlossen halten, da zunächst unklar war, ob von dem schwarzen Rauch eine Gefahr ausgeht. Mehrere Polizeistreifen sperrten Straßen rund um die Trafostation ab. Warum es zu der Explosion kam, ist noch unklar.

Schweinfurt ohne Strom

Nach der Explosion war der Strom in weiten Teilen des Stadtgebiets Schweinfurt ausgefallen. Daraufhin wurden Spezialisten der Stadt Schweinfurt eingeschaltet. Mittlerweile ist die Stromversorgung wieder hergestellt.

Auch der Zugverkehr rund um Schweinfurt war betroffen. Züge konnten nicht an der Unfallstelle vorbeifahren.

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Stefan, Sonntag, 05.Juli, 16:47 Uhr

15. Mangelhafte Umstellung

Klar, dass die verschiedenen Interessensgruppen so einen Vorfall für Ihre Stammtischparolen instrumentalisieren. Natürlich sind alte Trafos für das heutige Stromnetz nicht gebaut und teilweis mit hochgifitgen Ölen und Isoliermaterialien gefüllt. Die Umstellung auf die seit Jahrzehnten gewollte Nutzung regenerativer Energien und zunehmenden Blindströme hat nicht stattgefunden. Die Netze sind auch durch viele Schaltnetzteile, Energiesparlampen und Kurzzeitverbraucher wie Kaffeevollautomaten in den Oberwellen "versaut". Wenn die Enerigeversorger vorsätzlich oder fahrlässig die Netze seit Jahrzehnten nicht modernisieren, werden sich solche Vorfälle häufen und die Rettungskräfte müssen die Schlamperei ausbaden. Denen gebührt momentan die Hochachtung. Die wirklich Verantwortlichen werden die Umstände, das Klima, oder Sonnen- und Windenergie für den Unfall verantwortlich machen und weiter satt ihr Geld kassieren.

Gerard Hilbich, Sonntag, 05.Juli, 12:38 Uhr

14. Temperatur und Druck zu hoch

Hohe Aussentemperaturen und zu gering dimensionierte Kühler und Lüfter liessen wohl Temperatur und Druck kritisch ansteigen.Der zugehörige Alarm hätte vom Wartenpersonal rechtzeitig erkannt und Massnahmen ergriffen werden müssen.

Klaus K., Sonntag, 05.Juli, 09:29 Uhr

13. Trafo-Explosion

Hinsichtlich der Ursachen der Explosion darf man nun nur spekulieren. Wenn man sich die Vielzahl der Vorfälle in Deutschland ansieht, dann dürfte die übermäßige Belastung der lokalen Netze durch die ungezügelte Einspeisung von Zappelstrom aus PV-Anlagen und Windrädern in vielen Fällen die Ursache darstellen. Das will natürlich keiner der "energiewende-hörigen" Menschen hören wollen. Wenn Stromnetze, die dafür ausgelegt sind, dass gezielt Strom von den großen Erzeugungsanlagen zu den Verbrauchern geführt wird, nun plötzlich und völlig unkontrolliert durch die Solareinspeisung "verkehrt herum" gefüttert werden, dann sind Stromspitzen unvermeidlich. Und diese Stromspitzen können die Isolation der Trafowicklungen beschädigen. Die Folgen sieht man dann, wie hier in Schweinfurt!

Drayer Stefan, Samstag, 04.Juli, 19:30 Uhr

12. stromausfall

Ein Stromausfall ist anfür sich nur ein Unglück. Ein langandauernder und flächendeckender Stromausfall, der prinzipell nicht mehr ausgeschlossen werden kann, kann sich aber zur Katastrophe entwicklen, wenn wir nicht drauf vorbereitet sind.
Dieses Risiko wird zur zeit sehr vernachlässigt. Der neue Risikobericht (01.Juli 2015 ) des Schweizerischen Bundesamtes für Befölkerungsschutz ( BABS )
sieht die Gefahr eines " Blackouts" als größtes Notlagen- und Katastrophen Gefahr mit Personen- und Wirtschaftliche Schäden, die in die 100 Milliarden gehen.
Solch ein Stromausfall wie am Samstag könnte einen posetiven Impuls geben, uns auf die komplexen Auswirkungen eines "blackouts" vorzubereiten. Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
Kommentar-Richtlinien bearbeitet.

K.C. aus KT, Samstag, 04.Juli, 17:10 Uhr

11. Wartungsintervalle venachlässigt?

Bei manchen Stadtwerken werden die Wartungsintervalle möglichst weit hinausgezögert, weil die Gewinne von den Stadträten schon für den Betrieb von Schwimmbädern und Verkehrsbetrieben usw. verplant sind. Bei den Stromriesen werden die Gewinne im Ausland risikoreich verzockt, statt diese in die eigenen Netze zu investieren und unsere Regierung sitzt in den Aufsichtsräten. Sie dreht sich beim Energiekonzept im Kreise, darum heißt es auch "Drehstrom"! Für Investitionen sind dann wieder die kleinen Stromverbraucher zuständig welche die Minus-Trassen von Frau Aigner bauen. Zwei minus X = 2, wenn für X die Null angesetzt wird und Nullen werden bei uns leider immer wieder gewählt! Diesen Leuten würde ich die Atommüllcastoren so vor die Haustüre stellen, dass sie nicht mehr aus dem Haus kommen!

  • Antwort von Künzel, Samstag, 04.Juli, 18:21 Uhr

    Ich weiß nicht wie Ihr Kommentar mit der Explusion des Trafos zusammen hängen soll. sie wissen die Ursach noch nicht und schimpfen schon über die Konzerne.
    Also nicht einfach etwas schreiben sondern erst einmal den den Grund abwarten.