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Eröffnung der Elbphilharmonie Akustikmodell für Konzertsaal kam aus Unterfranken

Die Mitarbeiter der Ackermann GmbH aus Wiesenbronn haben bei der Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie mitgefiebert. Die Unterfranken fertigten ein Akustikmodell des Konzertsaals. Es war die Grundlage des heutigen Baus.

Stand: 11.01.2017

Konzertsaal der Hamburger Elbphilharmonie | Bild: picture-alliance/dpa

Die Ackermann GmbH erstellte im Jahr 2006 für den Konzertsaal ein Akustikmodell, anhand dessen der japanische Akustikplaner "Nagata Acoustics" sein Konzept überprüfte und weiter entwickelte. Das Modell im Maßstab von eins zu zehn hatte etwa die Größe einer Garage, so Frank Ackermann, Geschäftsführer der unterfränkischen Traditionsfirma für Innenausbau, im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk.

"Wenn man miterlebt hat, wie die Architekten das erste Mal in diesem Modell des Konzertsaals sitzen konnten, dann ist man einfach mit diesem Projekt verwurzelt und verwachsen."

Frank Ackermann, Geschäftsführer der Ackermann GmbH

Die Ausarbeitung des Modells sei damals eine große Herausforderung für die Firma gewesen, erinnert sich Ackermann. Alleine zur Erstellung des Modells des Reflektors, der in der Elbphilharmonie über der Bühne hängt, sei die CNC-Fräse 21 Stunden gelaufen.

"Das akustische Konzept ist ja, dass es diese teetassengroßen Vertiefungen gibt, die den Schall diffundieren. In unserem Modell hatten wir diese eine Millionen Vertiefungen aus einem Mineralwerkstoff auf einer CNC gefräst."

Frank Ackermann, Geschäftsführer der Ackermann GmbH

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