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Einbrüche in Bayern Kleidung für mehrere hunderttausend Euro gestohlen

In der Nacht auf Montag wurde ein Bekleidungsgeschäft in der Aschaffenburger Innenstadt völlig leer geräumt, der Schaden geht in die Hunderttausende. Und es ist nicht der einzige Fall dieser Art in Bayern.

Von: Ansgar Nöth

Stand: 08.11.2016

Einbruch in Bekleidungsgeschäft Aschaffenburg | Bild: BR - Nathalie Bachmann

Offenbar ohne große Eile haben Einbrecher beim aktuellen Fall in Aschaffenburg die Räume des exklusiven Herrenausstatters mitten in einer Aschaffenburger Fußgängerzone in der Herstallstraße leer geräumt. Rund 3.000 Hemden, Hosen und andere Artikel haben die unbekannten Täter weggeschafft.

Größter Fall dieser Art in Unterfranken

Geschäftsführer Stephan Rütz schätzt den Verkaufswert auf rund 350.000 Euro. Der Schock sei natürlich riesig gewesen, sagt er. Aktuell prüfe er, wie weit der Einbruch von seinen Versicherungspolicen abgedeckt ist. Der Hersteller unterstütze ihn, habe sofort ein Krisenteam gebildet, und sucht für die Filiale in Aschaffenburg nach Winterware, die ja schon am Auslaufen ist.

Für die Masse an Beute muss ein Lieferwagen eingesetzt worden sein, sagt das Polizeipräsidium Unterfranken. Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Anwohnern und Spaziergängern. Herausragend sei, dass das ganze Geschäft und das Lager mitten in einer Fußgängerzone in sehr organisierter Weise ausgeräumt wurde, betont Polizeisprecher Michael Zimmer. Ob ein Zusammenhang zu ähnlichen Taten in Bayern besteht, das werde natürlich geprüft.

Ähnliche Taten in Bayern

Auch in Kulmbach und Nördlingen gab es in den vergangenen Wochen recht ähnliche Einbrüche. Der Schaden liegt dort jeweils so um die 50.000 Euro. In Nördlingen traf es einen Herrenausstatter an der Schranne. Dort geht die Polizei davon aus, dass Müllsäcke zum Wegschaffen benutzt wurden. In Kulmbach sind zwei Geschäfte in einem Gebäude in der Langgasse betroffen. Hier nutzten die Täter den gemeinsamen Zugang zum Gebäude, um dann im Inneren die beiden Geschäfte auszuräumen.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Mainfranken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur vollen und halben Stunde, Bayern 1

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Aschaffenburger, Mittwoch, 09.November, 00:07 Uhr

6. Sind auch Deutsche

Wegen diverser Kommentare:
Ich lauf Nachts gerne durch die menschenleere Stadt.
Hab mal Einbrecher in ein Kleidungsgeschäft in der gleichen Straße flüchten gesehen.
Das waren damals Deutsche.
Apotheke am Bahnhof -> ebenfalls deutsche Junkies.
Einige Geschäfte haben einen privaten Wachdienst beauftragt (zu wenig Polizei), das sind oft Einwanderer.
Zumindest optisch.
Zuwanderer machen auch hier in AB Ärger, aber bei Einbrüchen halten Deutsche meiner Meinung nach fleißig mit.
Werden Einbrüche deshalb so selten aufgeklärt? ;-)

Verwundert, Dienstag, 08.November, 21:23 Uhr

5. Einbruch

Warum hat die Alarmanlage nicht funktioniert? Oder war da etwa keine?

Geradeheraus, Dienstag, 08.November, 19:36 Uhr

4. Ist absolut nicht erstaunlich.

Alles Auswirkungen der politisch und medial viel gepriesenen Bereicherung durch Zuwanderung. Die Ausländer fassen eben die Willkommenskultur so auf, dass die sich hier bereichern sollen.

Bürger, Dienstag, 08.November, 17:54 Uhr

3.

Da hat jemand gans dringend was hochewertiges zum Anziehen und zum Wechseln gebraucht. Kleider machen ja bekanntlich Leute.

Wolfgang, Dienstag, 08.November, 15:08 Uhr

2. Gute Marge

Ware im Verkaufswert von 350.000 Euro, in anderen Artikeln ist zu lesen im (Einkaufs-?) Wert von "100.000" :-)