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Pharmazie-Großhandel NOVEDA übernimmt Würzburger Ebert+Jacobi

Die pharmazeutische Großhandlung Ebert+Jacobi aus Würzburg wird von der Apothekergenossenschaft NOWEDA mit Sitz Essen übernommen. Ebert+Jacobi beliefert derzeit rund 2.000 Apotheken in Bayern und Niedersachsen.

Stand: 08.11.2016

viele bunte Tabletten  | Bild: picture-alliance/dpa

Wie das Familienunternehmen am Dienstag (08.11.16) bekannt gab, beschäftigt Ebert+Jacobi 600 Mitarbeiter und schreibt einen Jahresumsatz von rund 750 Millionen Euro. Neben dem Würzburger Unternehmenssitz wird auch die Niederlassung in Heidenheim/Brenz in die NOWEDA-Gruppe eingegliedert. Gleiches gilt für die Tochterunternehmen spangropharm in Nordhessen und Ebert+Jacobi Finze.

Vorsprung im Tagesgeschäft erhofft

Ralph-D. Schüller bleibt auch nach der Übernahme dem Unternehmen als Geschäftsführer erhalten. Durch die Übernahme erhofft er sich außerdem, von den Leistungen der NOVEDA im Bereich Warenlogistik und Services einen entscheidenden Vorsprung im Tagesgeschäft, so Schüller in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

"Die Übernahme erhält die Arbeitsplätze in unseren Betrieben und bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Perspektiven."

Ralph-D. Schüller, Ebert+Jacobi-Geschäftsführer

Der Zusammenschluss von NOWEDA und Ebert+Jacobi muss vom Bundeskartellamt noch genehmigt werden.

Hintergrund

Die NOWEDA ist nach eigenen Angaben ein apothekereigenes Wirtschaftsunternehmen mit 17 Niederlassungen in Deutschland sowie Beteiligungen an Unternehmen in Luxemburg und in der Schweiz. Eigentümer der NOWEDA sind über 8.700 Apothekerinnen und Apotheker. Die Gruppe erzielte nach Unternehmensangaben einen Gesamtumsatz von 5,5 Milliarden Euro. NOWEDA stellt den angeschlossenen Apotheken ein Sortiment mit rund 160.000 Arzneimitteln und anderen Apotheken-Waren zur Verfügung. Neben der Arzneimittellogistik wird den Mitglieder-Apotheken ein umfangreiches Service- und Dienstleistungspaket angeboten.

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  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Mainfranken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur vollen und halben Stunde, Bayern 1

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