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Nach dem Dieselgipfel Würzburg hofft auf möglichen Geldsegen

Beim Dieselgipfel im Berliner Kanzleramt wurde eine Milliarde Euro zum Nachrüsten von Bussen und zum Bau von Fahrradwegen auf den Weg gebracht. Die Stadt Würzburg sieht damit große Chancen für die eigene Infrastruktur.

Von: Ansgar Nöth

Stand: 05.09.2017

Der Würzburger Anteil an dem Geldsegen könnte eingesetzt werden, um die Elektromobilität und den Öffentlichen Nahverkehr zu fördern, erklärte Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Dies trage zu einer schadstoffarmen Verbesserung des Straßenbahnnetzes bei. Auch der Radverkehr und das Carsharing könne mit dem Geld verbessert werden.

"Als Umwelt- und Kommunalreferent der Stadt Würzburg begrüße ich die Ankündigung der Bundeskanzlerin, den Fonds 'Nachhaltige Mobilität für die Stadt' um 500 Millionen Euro aufzustocken, also zu verdoppeln. Wie viel jede der 28 betroffenen Regionen erhalten wird, wird sich zeigen."

Wolfgang Kleiner, Umwelt- und Kommunalreferent der Stadt Würzburg.

Ein Euro pro Kilometer für Elektroautos

Der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt hatte sich bereits im Vorfeld in einem offenen Brief an die Kanzlerin gewandt. Sein Vorschlag in dem Schreiben: Um Elektroautos stärker zu fördern, sollten die Regelungen bei der Entfernungspauschale geändert werden. Für die Fahrt zur Arbeit ließen sich beim Finanzamt zur Zeit 30 Cent pro Kilometer geltend machen. Schuchardt wünscht sich für Elektroautos ein Euro pro Kilometer. Gerade in Würzburg mit seiner hohen Pendlerquote könne durch mehr Elektromobilität die Luftqualität verbessert werden, so der Oberbürgermeister.


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Optic, Mittwoch, 06.September, 12:32 Uhr

4. Mobilität 4.0

Mobilität 4.0 heist das Auto als Massenverkehrsmittel hat ausgedient. Durch autonom fahrende Autos wird sich der Privatbesitz von PKWs schnell erledigen. Autonom fahrende Autos werden dann nur noch zum Lückenschluss zwischen den anderen, besser aufeinander abgestimmten Verkehrsträger dienen. Das heißt aber auch wir brauchen weniger Stassen, signifikant weniger Parkplätze/Tiefgaragen (Kardinal Faulhaberplatz lässt grüßen) aber mehr Raum für den ÖPNV und das immer beliebtere Fahrrad und Pedelec.
Das wird nicht von heute auf morgen passieren. Deshalb gilt es jetzt für Würzburg deutlich mehr auf die Verkehrsträger zu setzen, die zukunftsfähig sind. Es ist reine Geldverschwendung in eine autoorientierte Verkehrsinfrastruktur zu setzen, die künftig nicht mehr in dem Ausmaß wie heute gebraucht wird. Würzburg sollte jetzt schnell umdenken und die Projekte, die in der Schublade liegen, wie die Linie 6, zügig realisieren. Wenns dann noch Geld v wem auch immer gibt, umso besser.

Wolfgang, Mittwoch, 06.September, 11:54 Uhr

3. Straßenbahn auf eigenen Expresstrassen deutlich ausbauen.

Und für das bergige Würzburg, schaut mal nach Linz, 10% Steigung ist für Straßenbahnen beherrschbar.

Und mit 5% lässt sich bestimmt eine Trasse nach Lengfeld verlängert bis Kürnach finden.

Eine neue Bahnlinie Würzburg-Markt Heidenfeld wäre auch gut, mit Wiederaufbau nach Wertheim-Miltenberg.

Stadt für PKW-Pendler weitgehend dicht, Grundstücke von Parkhäusern zu Wohnbauten umfunktionieren. Mögen die Bewohner der Billig-Grundstücke des Umlandes mit ihren Häushen sich Busverkehre organiseren.

Umlandbürger in den Schlafdörfern haben dann 3 Alternativen:

1. Flexibilität aufgben, Busverkehre nutzen.

2. In vorhandene Bahnen einsteigen.

3. Umziehen in neue Stadtgeschoßwohnungen errichtet auf Parkplätzen oder an Stlle von Parkhäusern.

Wenn der Chef einen Tiefgaragenplatz bereitstellt bitte, den aber zu Vollkosten dem Mitarbeiter in Rechnung stellen.

Enrico Pelocke, Mittwoch, 06.September, 02:33 Uhr

2. Entfernungspauschale

Das wird eine Benachteiligung der Fußgänger+Rad+Bus+Bahnfahrer gegenüber der Elektroautofahrer. Warum sollen Autofahrer besser gestellt werden als ÖPNV-Nutzer?

  • Antwort von Optic, Mittwoch, 06.September, 12:35 Uhr

    Genau. Sehe ich auch so. Wie wärs denn damit: je häufiger ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt wird umso günstiger wird die,Einzelfahrt.

Helmut, Dienstag, 05.September, 13:28 Uhr

1. Entfernungspauschalen

Dann bitte aber auch wieder nach den Kosten entscheiden und differenzieren zwischen Fußgänger, Radfahrer, öffentl. Nahverkehr und Autofahrer.