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Abgebranntes Gartenhaus Würzburg Die Polizei geht von Brandstiftung aus

Nach dem Brand eines Gartenhauses oberhalb der berühmten Weinlage Würzburger Stein geht die Polizei mittlerweile von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge mehrere tausend Euro.

Stand: 03.11.2016

Brennendes Gartenhaus am Würzburger Stein | Bild: BR-Mainfranken/Christian Wölfel

Feuer in den Weinbergen oberhalb von Würzburg, so lauteten die zahlreichen Meldungen, die am Mittwochabend bei der Feuerwehr eingingen. Die Anrufer informierten über einen Feuerschein im Bereich des Reußenwegs. Bereits auf der Anfahrt von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr war der Brand von weitem erkennbar. Ein etwa zehn mal zehn Meter großes Gartenhaus stand mitsamt dem Inventar bereits im Vollbrand. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch Gasflaschen, die von der Feuerwehr geborgen werden mussten. Besonders schwierig gestaltete sich  das Heranschaffen von ausreichend Löschwasser.

Löschfahrzeuge brachten Wasser heran

Mehrere Löschfahrzeuge waren im Einsatz, um permanent Wasser an die Einsatzstelle zu schaffen. Brennendes Holz und anderes Material musste mühselig auseinandergezogen und abgelöscht werden. Die Löscharbeiten zogen sich über viereinhalb Stunden hin. Insgesamt enstand ein Schaden im höheren vierstelligen Bereich. Die Polizei vermutet, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

In diesem Jahr ist es ist bereits das zweite Feuer im Bereich des Würzburger Steins. Am 16. September hatte eine brachliegende Weinbergsparzelle gebrannt. Damals wurde eine Fläche von 20.000 Quadratmetern von Flammen zerstört.  

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