24

Blitzmarathon Polizei lobt Autofahrer in Unterfranken

Im Rahmen des bundesweiten 24-Stunden-Blitzmarathons fanden auch in Unterfranken zahlreiche Kontrollen statt. An über 80 Messstellen waren Polizisten im Einsatz. Die Zahl der Beanstandungen war mit 494 etwas höher als noch im Vorjahr mit 442.

Stand: 20.04.2017

Polizei Niederbayern jagt Raser | Bild: picture-alliance/dpa

Den unrühmlichen Spitzenreiter in Unterfranken meldete eine Messstelle aus dem Landkreis Main-Spessart: Auf der B27 zwischen Himmelstadt und Karlstadt war ein 23-jähriger ortsansässiger Autofahrer am Donnerstagabend um 23.45 Uhr bei erlaubten 100 km/h mit 170 km/h unterwegs. Ihn erwarten jetzt ein Bußgeld in Höhe von 880 Euro, 2 Monate Fahrverbot und 2 Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei. In der Zeit von Mittwoch, 6.00 Uhr, bis Donnerstag, 6.00 Uhr, waren mehr als 18.000 Fahrzeuge in Unterfranken erfasst worden.

Polizei zieht positive Bilanz

Neben wenigen Ausreißern fällt die Bilanz des unterfränkischen Blitzmarathons insgesamt sehr positiv aus. Nicht die Zahl der Verkehrsteilnehmer, die beanstandet werden mussten, sondern die Tatsache, dass die Fahrzeugführer zumeist vorsichtig und mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs waren. An den Kontrollstellen zeigten die Autofahrer laut Polizei auch großes Verständnis für die Aktion. Das zeigt, dass die Aktion gelungen war, so das Polizeipräsidium Unterfranken. Bayernweit wurden beim 24-stündigen Blitz-Marathon fast 9.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Bei der großangelegten Kontrollaktion waren 1.900 Polizisten in ganz Bayern im Einsatz.


24

Kommentare

Inhalt kommentieren

Bitte geben Sie höchstens 1000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein:

Birkhahn, Donnerstag, 20.April, 16:04 Uhr

2. Blitzer

Man hat das gewünschte Ergebnis bekommen das da lautet: Fast Alle halten ich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Man könnte auch jedes andere Ergebnis erreichen. Bei einer unangekündigten, verdeckten Kontrolle dieser Größenordnung hätte man zehnmal soviel Sünder. Das ist nicht gewollt. Man könnte auch v o r der Kontrolle ein Winkemann aufstellen, dann hätte man gar keine Sünder. So wie man es gemacht hat sind alle glücklich und zufrieden. Die langfristige Wirkung ist null.

  • Antwort von Joachim, Freitag, 21.April, 08:43 Uhr

    Genau so ist es. Danke Birkhahn.

Andrea, Donnerstag, 20.April, 16:00 Uhr

1. Bei diesem Autofahrer wuerde mich mal die "Ausrede" interessieren...

Bei dem Fall hier:

"Den unrühmlichen Spitzenreiter in Unterfranken meldete eine Messstelle aus dem Landkreis Main-Spessart: Auf der B27 zwischen Himmelstadt und Karlstadt war ein 23-jähriger ortsansässiger Autofahrer am Donnerstagabend um 23.45 Uhr bei erlaubten 100 km/h mit 170 km/h unterwegs. Ihn erwarten jetzt ein Bußgeld in Höhe von 880 Euro, 2 Monate Fahrverbot und 2 Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei."

wuerde mich wirklich mal die "Ausrede" dieses Autofahrers interessieren, warum der glatte 70 Km/h zu schnell fahren musste. So blutjung, gerade mal 23 und schon auffällig... krass...