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Arbeitsmarkt Unterfranken Stabil trotz großer Dynamik bei Flüchtlingen

Der Arbeitsmarkt in Unterfranken erweist sich trotz der in Bayern höchsten Zahl von arbeitslos gemeldeten Flüchtlingen als stabil. Nirgendwo sonst hat auch die Zahl der offenen Stellen so zugenommen.

Von: Stanislaus Kossakowski

Stand: 30.11.2016

Symbolbild: Das Wappen von Unterfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR

Der Zuwachs an ausländischen Arbeitslosen beträgt gegenüber dem Vorjahresmonat 40,6 Prozent, während der bayerische Durchschnitt bei 12,4 Prozent liegt. Gleichzeitig hat Unterfranken aber auch den größten Zuwachs an offenen Stellen, erklärte der stellvertretende Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Klaus Beier.

Die unterfränkische Arbeitslosenquote hat sich gegenüber Oktober unverändert bei 3,1 Prozent gehalten. Die Zahl der Menschen ohne Job ging um 490 auf 22.737 zurück. Als Grund für die solide Lage nannte Beier die gute Konjunktur in manchen Branchen. Wörtlich fügte er hinzu: „Ein sehr stabilisierender Faktor geht von Würzburg aus.“

Würzburg als Stabilitätsfaktor

Mit der Universität, dem Klinikum und vielen Einstellungen im öffentlichen Bereich wirke der Würzburger Arbeitsmarkt dämpfend auf konjunkturelle und saisonale Verschlechterungen, sagt Beier. Die beste Arbeitslosenquote in Unterfranken haben die Landkreise Würzburg und Main-Spessart. Sie liegt jeweils bei 2,1 Prozent. Die schlechteste Quote verzeichnet der Kreis Bad Kissingen mit 3,5 Prozent.

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