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Musikalische Unterstützung aus Würzburg Macher des Africa-Festivals mit Bundespräsident in Gambia

Frank-Walther Steinmeier fliegt am Montag zu einem Staatsbesuch nach Ghana und Gambia. Stefan Oschmann, der Initiator des Würzburger Africa Festivals, organisiert dabei für Steinmeier's Staatsempfang in Gambia das musikalische Programm.

Stand: 08.12.2017

Stefan Oschman, Leiter des Würzburger "Africa Festivals" | Bild: Stadt Würzburg

Frank-Walter Steinmeier hatte 2008 – damals als Bundesaußenminister – das 20. Africa Festival in Würzburg eröffnet. Das Bundespräsidialamt hatte angefragt, ob die Macher des Africa Festivals für einen Staatsempfang in Gambia die musikalische Umrahmung organisieren könnten. Oschmann fliegt bereits am Samstag nach Banjul, der Hauptstadt Gambias.

Anerkennung des demokratischen Prozesses in Gambia

Mit seinem Besuch würdigt Steinmeier den demokratischen Wandel in Gambia. 22 Jahre lang hat Yahya Jammeh Gambia wie ein Diktator regiert. 2016 war er – nach einer verlorenen Wahl – ins Exil geflüchtet. Dabei soll er die Staatskasse geplündert haben. Neuer Präsident in Gambia ist Adama Barrow. Ihm gilt der Staatsbesuch von Bundespräsident Steinmeier.

Förderung der traditionellen westafrikanischen Musik

Für den Staatsempfang hat Stefan Oschmann die Musikerin Sona Jobarteh engagiert. Sie ist spielt auf der Kora, einer westafrikanischen Harfenlaute. Sona Jobarteh hat in Banjul eine Musikschule, in der Jungen und Mädchen die traditionelle Musik Gambias erlernen. Im Beisein von Bundespräsident Steinmeier wird Oschmann am kommenden Donnerstag (14.12.17) den Spendenscheck an Sona Jobarteh übergeben. "Wir unterstützen diese Schule, weil sie die traditionelle Musik in Gambia fördern will. Auch Gambia wir überschwemmt von Pop-Musik. Sona Jobarteh  will die traditionelle Musik aufrecht erhalten und den Schülern weitergeben", erklärt Oschmann. Die Stiftung des Africa Festivals zahlt nun zwei Jahre lang die Gehälter der insgesamt neun Lehrer an der Musikschule.


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