Umstrittener B13-Ausbau Grüne gegen vierspurige Erweiterung
Mit einem Eilantrag haben die Grünen im Würzburger Stadtrat am Donnerstag (06.12.12) Alarm geschlagen. Denn offenbar plant der Freistaat den vierspurigen Ausbau der B13 von Würzburg nach Randersacker.
Das Straßenbau-Vorhaben wurde bereits vom Freistaat für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet.
Grüne: Zwei Spuren reichen
Mit dem Ausbau sehen die Grünen nicht nur denkmalgeschützte Weinbergsmauern bedroht. Sie befürchten außerdem, dass ein autobahnähnlicher Ausbau der Bundesstraße noch mehr Abkürzungsverkehr durch Würzburg nach sich ziehen und damit alle Bemühungen einer Verkehrsberuhigung im Stadtteil Sanderau zunichtemachen könnte. Für das derzeitige Verkehrsaufkommen seien die beiden bestehenden Fahrspuren der B13 "völlig ausreichend".
Frist bis 14. Dezember
Die Stadt Würzburg forderte die Fraktion auf, die Frist für Stellungnahmen gegen die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan zu nutzen. Sie läuft am 14. Dezember ab.

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Manfred G., Samstag, 08.Dezember, 18:37 Uhr
1. Grüne gegen vierspurige Erweiterung der B 13
In dem Fall muss ich den Grünen voll Recht geben. Ihre Argumente sind alle zutreffend. Ein paar Kilometer romantisches Weinland am Main entlang. Das muss nicht zerstört werden, schon allein deshalb weil es genug andere ausgebaute Verkehrswege gibt.