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Vorwahlsiege für Clinton und Trump Das Duell rückt näher

In einer Reihe weiterer US-Bundesstaaten haben die Bürger über ihre Favoriten für die Präsidentschaftskandidatur entschieden. Donald Trump bleibt bei den Republikanern der Favorit. Bei den Demokraten konnte Hillary Clinton ihren Vorsprung gegenüber Bernie Sanders ausbauen.

Von: Sabrina Fritz

Stand: 02.03.2016

Von Alaska bis Texas, von Minnesota im Norden bis zu Alabama im Süden haben die Amerikaner ihre Stimme abgegeben - und es hat das Bild gefestigt: Donald Trump konnte mindestens sieben weitere Staaten für sich gewinnen. Auch Hillary Clinton bekam in mindestens sieben weiteren Staaten die meisten Stimmen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Trump gewann in Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Vermont und Virginia. Sein Konkurrent Marco Rubio konnte immerhin Minnesota für sich gewinnen. Ted Cruz siegte in Alaska, Texas und Oklahoma.

Bei den Demokraten überzeugte Clinton in Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Texas und Virginia. Sie gewann auch die Vorwahl im US-Außengebiet Samoa im Pazifik. Ihr innerparteilicher Konkurrent Bernie Sanders holte die meisten Stimmen in Colorado, Minnesota, Oklahoma und Vermont.

Insgesamt wurde in 12 Bundesstaaten gewählt.

Wer holte die meisten Delegiertenstimmen?

Die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump haben auch bei den Delegiertenstimmen weiter zulegen können. Clinton sicherte sich mindestens 457 der Wahlmänner und Wahlfrauen, die bei den Demokraten am Super Tuesday vergeben wurden. Sie hat damit insgesamt mindestens 1.005 Wahlmänner und Wahlfrauen auf ihrer Seite. Bernie Sanders kommt jetzt auf mindestens 373 Delegiertenstimmen. Für die Nominierung zum offiziellen Kandidaten der Demokraten sind 2.383 Mandate nötig.

Bei den Republikanern ist der Abstand nicht so groß. Favorit Donald Trump liegt nun mit mindestens 285 Delegierten vorne. Auf Platz zwei folgt Ted Cruz mit 161, auf Platz drei Marco Rubio mit 87 Delegierten. Für die Nominierung zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner sind 1.237 Delegierte erforderlich.

Jobs, Sicherheit und Geld - die großen Themen am "Super Tuesday"

Für die Kandidaten war der "Super Tuesday" besonders wichtig, da er einen Überblick gibt, welche Politik unterstützen die Menschen in einem Großteil der USA und nicht nur in einem Bundesstaat. Die Republikaner setzen dabei vor allem auf Jobs und Sicherheit, die Demokraten auf mehr Geld für die Mittelschicht.

Es war auch ein Test, welcher Kandidat kommt im ganzen Land gut an. Aber noch wichtiger: An keinem anderen Wahltag konnten sie so viele Delegiertenstimmen sammeln. Die Delegierten sind die Vertreter der beiden Parteien, die im Sommer den Kandidaten ernennen. Je größer ein Bundesstaat desto mehr Vertreter kann er schicken.

Besonders wichtig: Texas

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Allein am "Super Tuesday" konnte ein Kandidat die Hälfte der Stimmen gewinnen, die er oder sie braucht. Im Mittelpunkt steht der Bundesstaat Texas. Erstens ist Texas sehr groß und darf viele Vertreter entsenden, und zweitens ist hier Ted Cruz, einer der Verfolger von Donald Trump, zu Hause. Immerhin hier konnte Cruz die meisten Stimmen holen.

Den sogenannten Super Tuesday gibt es seit den 80er-Jahren. In diesem Jahr stimmten besonders viele Staaten im Süden ab, wie Alabama oder Georgia, wo viele Afro-Amerikaner leben.

Eines kann man jedenfalls aus der Vergangenheit sagen: Nach dem "Super Tuesday" werden nur noch eine Handvoll Kandidaten übrig bleiben.


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Andreas, Mittwoch, 02.März, 23:52 Uhr

3. Vor dem muss man doch keine Angst haben.

Kommt Leute, lasst euch doch nicht verrückt machen, der Typ ist höchstens gegen illegale Immigration - mehr nicht nicht.

Man kann ja mal selbst die Fakten checken.

Michael, Mittwoch, 02.März, 13:36 Uhr

2. Trump Lüge oder Wahrheit

Wie korrekt sind eigentlich die Informationen die man so über den hört?

Franz, Mittwoch, 02.März, 08:37 Uhr

1. Trump for president

Marschieren dann die Amis bei sich selber ein um das wieder gerade zu biegen? :-)