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Studiengebühren Das Volksbegehren läuft

Klaus_K, Donnerstag, 24.Januar, 10:16 Uhr

46. Studiengebühren und unfairer BR

Studiengebühren sind unsozial - 1000 EUR pro Kind und Jahr zusätzlich für die Studenten und ihre Eltern; dabei ist das Studieren in Bayern so schon teuer genug.

Fakt ist auch, dass Bayern und Niedersachsen die einzigen Bundesländer mit Studiengebühren sind - und Niedersachsen nach dem knappen Sieg von SPD/GRÜNEN wohl nicht mehr lange. Allein in Bayern verdanken wir der CSU und vor allem noch der Millionärs- und Klienten-Partei FDP das Festhalten an den Gebühren, so dass ein Volksbegehren notwendig ist.

Zum BR hierzu aber folgendes:
Ich habe gestern das BR-Politmagazin "kontrovers" angeschaut und musste dabei feststellen, dass die Moderatorin sowie ein seltsamer Gutachter (?) allesamt die Argumente der CSU/FDP-Regierung breit und umfassend dargestellt haben - vor allem auch ohne kritische Hinterfragung des seltsamen Gutachtens (von dem auch nicht angegeben wurde, wer es bezahlt hat).
Glücklicherweise hat sich die von der Moderatorin äußerst unfair befragte Vertreterin der ASTen (als der organisierten Studentenschaft) nicht aus der Ruhe bringen lassen und hatte gute Gegenargumente.
Objektive Berichterstattung oder Befragung sieht anders aus - der bayerische Regierungsfunk hat hier mal wieder seine Majestätstreue bewiesen.
Dafür muss man also seit heuer denn auch Zwangsgebühren bezahlen.

studydad, Mittwoch, 23.Januar, 21:58 Uhr

45. Regierung mit falschen Prioritäten

Die bayerische Regierung gibt derzeit einige hundert Millionen Euro aus, um wiedermal ein paar Staatsbauten für unsere Landeshauptstadt aus dem Hut zu zaubern (Museum Mensch und Natur oder neuer Konzertsaal) oder aufwändig zu renovieren (Deutsches Museum, Gärtnerplatztheater, neue Pinakothek u. Pinakothek der Moderne). So lange ich als steuerzahlender Familienvater tatenlos zusehen muss, wie mit meinem Steuergeld der Firlefanz unserer vollsubventionierten Landeshauptstadt gestillt wird, kann ich ruhigen Gewissens verlangen, dass der Freistaat gefälligst für die Ausbildung meiner Kinder vollumfassend aufkommt!

Xaver P., Mittwoch, 23.Januar, 15:14 Uhr

44. Weg mit den Studiengebühren

Weg mit den Studiengebühren. Dafür ist doch eh nur die Golfspielerpartei FDP.
klar - für deren Klientel wurde (übrigens mit Hilfe der Roten und Grünen) die Steuern kräftig gesenkt, die Finanzmärkte liberalisiert, u.v.m.
Für dieses Klientel spielt die Studiengebühre keine Rolle. Sparen sie doch auf der anderen Seite massiv Geld.
Mein Vorschlag um die durch Wegfall der Studiengebühren fehlenden Mittel zu kompensieren: Erhöhung der Erbschaftssteuer. Es kann doch nicht sein, daß diejenigen die nichts aber auch gar keine Leistung für ihre Erbschaft erbringen dafür auch noch vom Finanzamt geschont werden.

Katrin, Dienstag, 22.Januar, 08:26 Uhr

43. Studienbetreuung wurde nicht durch Studiengebühren verbessert

Leider war es in Bayern nicht so, dass sich die Qualität des Studiums verbessert hätte. Gerade in praxisorientierten Studiengängen wie der Tiermedizin hätte viel passieren können. Aber die Mittel wurden nicht eingesetzt um mehr Professoren einzustellen oder bezahlte Doktorandenstellen zu schaffen um die Kursegrößen auf ein sinnvolles Niveau zu drücken. So bleibt die Ausbildung weiter hinter dem internationalem Schnitt zurück, und zusätzlich können nicht mal mehr die Kinder von Tierärzten vernünftig studieren, da diese häufig sehr schlecht verdienen. Und wer neben solch einem zeitintensiven Studium nicht nur seinen Unterhalt, sondern auch noch die Studiengebühren verdienen muss hat überhaupt keine Chance in der Regelstudienzeit abzuschließen.

Jeder sollte sich überlegen ob er von einem Arzt behandelt werden will, der studiert hat weil er es sich leisten konnte und es das Ansehen erhöht oder von einem, der darauf brennt Menschen zu helfen, das aber nur kann, wenn das Studium nicht zusätzlich verteuert wird.

Eva-Maria H., Montag, 21.Januar, 10:44 Uhr

42. Weg mit den Studiengebühren

Ich bin eine alleinerziehende Mutter gewesen als mein Sohn studiert hat. Architektur - das war mit 10 Semester Regelstudienzeit eine lange Zeit und davon haben ich 3 Jahre Studiengebühren bezahlt. Ich habs schon geschafft zu zahlen, aber Auto, Urlaub etc. war da nie drin. Und nur weil ich wenig Miete gezahlt habe, hat es funktioniert. Die Miete war aber deswegen so billig, weil es nicht mal fließend warmes Wasser gab und keine Heizung. Toll, jeden Morgen einschüren und wenn man abends heim kam, war auch die Bude kalt. Die 1000 € jedes Jahr hätten mein Sohn und ich für viel wichtigeres brauchen können. Die S-Bahn hat er obendrein zahlen müssen, diverse Gebühren, Bücher etc. ebenfalls.
Ich bin jederzeit dafür, dass Bummler mit 15 oder mehr Semester zahlen oder welche, die sich nie entscheiden können und ein Zweit- oder Dritt-Studium anfangen. Aber das Erst-Studium soll frei sein.

Lanni, Freitag, 18.Januar, 20:11 Uhr

41. Studiengebühren

@Studiende zum Baykott. Wenn du damit sagen willst, dass meine Eltern das wahrscheinlich bezahlt haben, dann liegst du falsch. Meine Eltern sind ganz normale, nicht studierte, Angestellte. Sie könnten sich solche Studiengebühren niemal leisten. Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr für alle meine Wünsche bezüglich Studium selber fleissig gelernt, gearbeitet und gespart - unter anderem auch studieren im Ausland (Dänemark, China & Mexico). Ausserden gibt es ja auch noch Stipendien für die, welche es verdienen. Ich bin bestimmt nicht reich - ich weiss einfach nur Prioritäten zu setzen und mit Geld umzugehen....

Studiende zum Baykott, Freitag, 18.Januar, 13:09 Uhr

40. Was hast Du gemacht?

@Lanni
Und Warst natürlich dafür arbeiten. Was Du meinst ist natürlich "jammern auf hohem Niveau". Dabei solltest du aber Bedenken, dass du von deinem Wohlstand, erst mal was abgeben wollen musst, um überhaupt urteilen zu können.
Es gibt nun mal Menschen mit weniger Geld als Andere und diese sollten nicht benachteiligt werden, wenn es um das Studieren geht. Ich glaube auch nicht, dass hier alle die sich an den Protesten beteiligen ihr Geld versaufen oder für Charterflüger ausgeben.

NRW ler, Freitag, 18.Januar, 11:20 Uhr

39. Für Studiengebühren

Studiengebühren sind ein wirkungsvoller Beitrag der Studierenden zur Finanzierung der Hochschulen. Die Rückzahlung ist sozial gestaffelt und auf die Zeit nach dem studium angelegt. Wer die Abschaffung fordert, muss auch den finanziellen Ersatz sicherstellen. Das Beispiel NRW zeigt, dass seit Abschaffung der Gebühren die Qualität der Studentenbetreuung deutlich nachgelassen hat, weil kein ausreichender Ersatz des Landes erfolgte. Zudem zwingen Studiengebühren die Unis dazu, Ihrer Studenten als Kunden zu betrachten udn entsprechend zu behandeln, damit die Uni attraktiv bleibt. Andernfalsl erfolgt die Abstimmung mit den Füßen. Wer wegen schlechter Betreuung und z.B. fehlender Laborplätze zwei Semester länger studiert, stünde sich mit Studiengebühren deutlich besser. Also kann ich die Bayern vor Experimenten nur warnen.

Ex-Bayernstudi, Freitag, 18.Januar, 09:05 Uhr

38. Gegen Studiengebühren

Ich bin grundsätzlich gegen Studiengebühren. Jedem den Zugang - ohne Rücksicht auf seine Person - zu Bildung zu ermöglichen, gehört zu den Kernaufgaben eines Sozialstaats. Solange es sich die Bundesländer leisten Steuermittel in unnötigen Prestigeobjekten zu verballern, sehe ich keine Notwendigkeit Studiengebühren zu erheben. Was spräche denn sonst dagegen demnächst Schulgeld für Abiturienten einzuführen? Die "paar EUR" könnten doch auch von SGB II Empfängern aufgebracht werden - oder nicht? Eigentlich bin ich bei einigen Kommentaren über die Unwissenheit entsetzt. Ich habe viele Jahre in Bayern gelebt und lebe jetzt in einem sogenannten "armen Bundesland". Man sollte vielleicht manchmal über den Tellerrand schauen, auch das kann bilden, ohne eine Universität besuchen zu müssen. Ich möchte ´mal mit einigen Vorurteilen aufräumen:
Immatrikulationsgebühren mussten immer gezahlt werden. In Bayern wurde dem "Langzeitstudieren" bereits dadurch ein Riegel vorgeschoben, dass es zumindest in einigen Studiengängen eine Höchstudiendauer gab. Hatte man sich nach Ablauf nicht zu den Prüfungen angemeldet, wurde man exmatrikuliert. Bei weitem nicht jeder Arzt, Rechtsanwalt, Journalist etc. verdient ein "Schweinegeld" und erst recht nicht mit "Nichtstun" und ohne regelmäßige Fortbildungen, die aus eigener Tasche finanziert werden und bei deren Kosten jeder "Meister" mit den Ohren schlackern würde. In Dokusoaps mag das vielleicht anders aussehen, aber da bekommen ja auch "Promis" Geld dafür, dass sie Exkremente essen. Hier wird von Ausnahmen gesprochen als ob sie die Regel seien. Ich gehe mal davon aus, dass die Mehrheit der Studierenden rückblickend festgestellt haben, dass sich unter finanziellen Gesichtspunkten das Studium im Verhältnis zu einem vernünftigen Lehrberuf nicht rentiert hat. Diejenigen, die viel verdienen, zahlen auch entsprechend hohe Steuern und meines Wissens schmälern auch beim Herrn Meister die Weiterbildungskosten seine Steuerlast.

LANNI, Freitag, 18.Januar, 00:06 Uhr

37. Studiengebühren

Dafür!
Wir Deutschen sollten uns schämen uns über so lächerliche Summen wie 500 Euro Studiengebühren zu beschweren, Wenn unsere Eltern nicht genügend Geld haben, dann hilft Barfög aus. Wenn das immer noch nicht reicht, dann muss der Student eben mal eine Feier oder einenUrlaub ausfallen lassen, und dann klappt das schon.
Ich kann es nicht lassen mal mit anderen Ländern zu vergleichen: mit Mexico zum Beispiel. Hier gibt es nix was Barfög,, Kindergeld oder Wohngeld heisst. Wenn in Mexico jemand etwas aus seinem Leben machen will, dann muss er schon eine private Universität besuchen. Ich habe selber eine in Mexico besucht, und ein Semester kostet dort 4000 - 5000 Euro. Und dann muss man noch in betracht ziehen, dass der Durchschnittsbürger dort ja viel weniger verdient als wir in Deutschland. Denkt mal darüber nach wenn ihr euch das nächste mal über 500 Euro beschwert...

Sina, Donnerstag, 17.Januar, 22:03 Uhr

36. Dafür - Jeder kann sich das leisten - es wird niemand gezwungen zu studieren

Ich bin dafür, solange diese SINNVOLL eingesetzt werden (Lehrpersonal etc). Ich habe selber Studiengebühren gezahlt und muss sagen, dass diese doch sehr sinnvoll eingesetzt wurden sind.
Wenn ich bedenke, dass wir den Kindergartenplatz zahlen müssen, soll dieser dann auch KOSTENLOS sein? denn hier soll doch die kindliche Entwicklung gefördert und auch einiges beigebracht werden. Soll jede MEISERT-schule und LEHR-berufe auch KOSTENLOS sein?
Ich denke wenn man was will, soll man auch was dafür leisten, denn im Endeffekt, ob die Studiengebühren nun abgeschafft werden oder nicht, zahlen muss JEDER, wenn es auch nur über die STEUERN sind und dann kann diese wiederum nicht sinvoll eingesetzt werden.
Und wer im Ausland studieren will, muss mit dem bis zu 5-fachen an Studiengebühren pro Semester rechnen, da jammert doch auch niemand und es wird gezahlt.
Jammert doch lieber über zu wenig Lehrer oder die Arbeitslosigkeit, das ist wichtiger!!!! als alle 3 Monate mal um die 500 EUR zu zahlen. Ich denke, das kann jeder aufbringen und wenn nicht gibt es ja auch so was wie BAFÖG und STIPENDIEN

Michl, Donnerstag, 17.Januar, 21:23 Uhr

35. gegen Langzeitstudenten

Der Vorteil der Studiengebühren ist doch, dass sich die Anzahl der Langzeitstudenten verringert hat und leider habe ich in meinem Bekanntenkreis zuviele die mal 14 bis 18 Semester studiert haben weil es ja so toll ist und man keine Lust hatte zu arbeiten. (Damals gab es noch keine Studiengebühren). Ich finde die Regelstudienzeit sollte nichts kosten, aber alles was darüber hinaus geht sollte pro Semester weiterhin die 500 € kosten, bzw. auch wenn jemand zum 3. mal im 2 Semester wechselt sollte er zahlen.

Sandra, Donnerstag, 17.Januar, 20:33 Uhr

34. Dafür

Ich bin selbst Studentin und habe in MV erfolgreich meinen Bachelor absolviert. Lediglich gute 50€ "Verwaltungsgebühren" wurden erhoben. Als Student freut man sich pro Semester so wenig zu zahlen zu brauchen. Doch jetzt sehe ich auch ein, für besser ausgestattete Bibliotheken etc. Studiengebühren zu verlangen. Die Frage ist doch nur in welcher Höhe. 800 Euro ist klar zuviel. Aber 200-300 Euro pro Semester bekommen sogar "Arbeiterkinder" ran. Ich finde es somit gut, die Uni, meine Bildung und die von nachfolgenden Studenten mit dem Geld zu unterstützen und zu verbessern.

hmm..., Donnerstag, 17.Januar, 20:16 Uhr

33. Immer das selbe...

Das kann doch nicht sein, dass dieses Meisterargument immer erbracht wird.

1. "Ich habe mir meinen Meister selber gezahlt..."

(bei der IHK oder Handwerkskammer o.ä.) Kurz hierzu aus Wikipedia: "Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sind berufsständische Körperschaften des öffentlichen Rechts und bestehen aus Unternehmen einer Region." So also besehen aus Unternehmen usw. aus einer Region. Also so gesehen eine selbstständige Körperschaft (nicht staatlich), die natürlich Ihre Gebühren, Preise und Inhalte selbst bestimmt und dafür auch verlangen kann was sie möchte.

2."...ich bezahle zukünftigen Anwälten, Manager, usw. doch nicht Ihr Studium..."

Wieso? Diese werden in ihrem Leben ein vielfaches mehr an Steuern bezahlen wie Sie (meistens zumindest). Somit werden Sie der Gesellschaft alles wieder zurückgeben. Außerdem ist eine Universität oder eine Hochschule oft staatlich und in diesen sollte Bildung freiverfügbar sein. Und das heißt für mich Kostenlos. Für alle!

Ich glaube die meisten die solche Sprüche klopfen, können sich nicht in die Lage eines Studenten versetzen, der zwar bafög bezieht, arbeitet (400€) und dann noch zusätzlich permanent lernen muss. Und hier kommt dann von Ihnen gleich der nächste Spruch

"...aber ständig am saufen und feiern...".

Ja und wo liegt das Problem? Ist vielleicht einfach nur Missgunst, weil man das selber nicht hatte und trotzdem schlechter dasteht?

Mischa, Donnerstag, 17.Januar, 19:59 Uhr

32. Schönes neues Jahr :)

Ich finde es ganz interessant, dass man hiermit versucht jedem einzelnen schlechtes Gewissen einzureden :)
Doch war es bis jetzt nicht immer die Aufgabe des Staates sich um die Kommenden Generationen zu kümmern? Ist das nicht so, dass die Jugend von heute die Zukunft von morgen ist?
Wieso versucht man immer wieder das Versagen der Regierung diesbezüglich also durch Sparmaßnahmen an dem Wichtigsten, was dem Volk zur verfügung steht, der Bildung schön zu reden?

Ich kann das nicht nachvollziehen! Wieso keiner soweit denkt, dass es die Aufgabe der Regierung ist der Jugend von heute die Bildung zu finanzieren um morgen von diesen höchere Steuern einnehmen zu können, da man ja bekanntlich nach dem Studium zu den "Gutverdienern" gehört und somit mehr Steuern einzahlen muss? Was wiederrum dem Staat zu Gute kommt!

Ich hoffe, dass wir vernünftig werden und auch die sache von weiterem Abstand betrachten als nur die jetzige Situation!

Denkt bitte an die Zukunft und nicht daran, dass die Studenten schuld sind, dass man dem Staat zur Last wird hinten rum Zahlt es sich doch alles aus!

Somit ist mir klar, dass die Regierung sich da nicht rausziehen soll und etwas mehr geld für die Bildung ausgeben sollte!

Schöne Grüße
Mischa

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