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Es bleibt beim Wunschtermin Landtagswahl am 15. September 2013

Bayern pocht auf einen eigenen Wahltermin: Die bayerische Landtagswahl soll auf jeden Fall am 15. September stattfinden, darauf einigte sich laut CSU-Fraktionschef Georg Schmid der schwarz-gelbe Koalitionsausschuss.

Stand: 25.01.2013
Kalenderblatt mit dem 15. September vor dem Maximilianeum | Bild: colourbox.com; picture-alliance/dpa; Montage: BR

Auch wenn die Bundestagswahl nur eine Woche später stattfinden wird, solle an diesem Termin festgehalten werden, sagte Schmid. Damit haben sich CSU und FDP früher festgelegt als eigentlich geplant. CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer wollte eigentlich abwarten, bis Bundespräsident Joachim Gauck den Termin der Bundestagswahl festgesetzt hat. Formal fehlt nur noch der Kabinettsbeschluss.

"Wir wollen auf jeden Fall vor dem Bundestag wählen."

CSU-Fraktionschef Georg Schmid

Wunsch bislang: Mindestens zwei Wochen Abstand

Blick nach Hessen

Hessen will nach den Worten von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die dortige Landtagswahl mit der Bundestagswahl zusammenlegen.

Das Ziel von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) war es bislang, dass mindestens zwei Wochen zwischen den Wahlen im Bund und in Bayern liegen. Konkret sollte nach dem Willen des CSU-Chefs der Landtag am 15. September und der Bundestag frühestens am 29. September gewählt werden. Durch den mehrwöchigen Abstand von der Bundestagswahl solle erreicht werden, dass die landespolitischen Themen größeres Gewicht bekommen. Allerdings zeichnet sich mittlerweile ab, dass die Bundestagswahl bereits am 22. September stattfinden könnte.

Abstimmung

Sollen Bundestags- und Landtagswahl an einem gemeinsamen Wochenende stattfinden?

Diese Abstimmung ist keine repräsentative Umfrage. Das Ergebnis ist ein Stimmungsbild der Nutzerinnen und Nutzer von BR.de, die sich an der Abstimmung beteiligt haben.

Bayerns SPD-Chef Pronold monierte: Nur weil Seehofer sich Vorteile erhoffe, müssten die Bürger im Freistaat an zwei Sonntagen hintereinander zum Wählen gehen: "Von der Belastung für die ehrenamtlichen Wahlhelfer ganz zu schweigen."


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Fred Wiegand, Freitag, 01.Februar, 08:04 Uhr

18. 2 Wahltermine in Bayern

Das die Bürger beim abgeben von 6 Stimmen (BT, LT, BT) durcheinander kommen, glaubt ja wohl nur Seehofer. In einer Kreis angehöhrigen Kleinstadt können im nächsten Frühjahr ca 96 Stimmen abgegeben und müssen ausgezählt werden.
Weterhin müssen die vielen Wahlhelfer gefunden werden, die an 2 Sonntagen hintereinander im Wahllokal sitzen. Diese Taktik des Herrn Seehofer kann wohl keiner verstehen.

Für Bayern, Donnerstag, 31.Januar, 11:39 Uhr

17. Bayern ist ein Land

Was wünschen sich denn manche der Herrschaften hier noch alles, was Bayern dem sogenannten Deutschland opfern soll?
Jetzt sollte ein veritables Staatswesen - wie Bayern es nunmal (zumindest immer noch) ist -, auch keinen eigenen Wahltermin mehr bekommen?
Weil unsere Steuergelder verschwendet würden?
Macht Euch lieber mal Gedanken darüber, was über Bundesergänzungszuweisung, Bundesfinanzausgleich, gezahlte Harz4-Beiträge etc. etc. etc. jahrjärhlich Bayern verlässt in Richtung Teutschland. Diese Gelder Bayerns (weit über 30 Mrd. jedes Jahr) werden verschwendet!
Ich bin sicher der Letzte der CSU wählt, aber eine eigener Wahlterming ist schon allein dafür nötig, damit man auch sieht, dass Bayern 'noch' als Staatswesen existiert.

burger, Samstag, 26.Januar, 07:53 Uhr

16. Wahltermin

In Bayern gehen die Uhren bekanntlich anders, leider nicvht zum Vorteil für die Bürger. Die CSU sollte sich Hessen als Vorbild nehmen.