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Tschechiens Premier in Bayern Seehofer und Sobotka demonstrieren Einigkeit

Inmitten der Flüchtlingskrise demonstrieren Bayern und Tschechien Einigkeit: Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und der tschechische Regierungschef Bohuslav Sobotka forderten in München eine rasche Lösung und eine Einigung mit der Türkei.

Von: Nikolaus Neumaier

Stand: 10.03.2016

Trotz des Streits um die Flüchtlingspolitik überwiegt doch das Bewusstsein, dass nur die Europäische Union Frieden garantieren kann. Auch wenn es etliche Gründe für Kritik an der EU gebe, sei die Tatsache, dass wir Frieden haben, sehr bedeutend, sagte Sobotka bei seinem Besuch in München.

"Man wird sich aufs Neue dessen bewusst, was für eine Bedeutung und Stellenwert Frieden und Demokratie haben. Und ich glaube, die beste Vorbeugung ist, dass alle innerhalb der EU gemeinsam handeln."

Bohuslav Sobotka

Besuch eines historisch heiklen Ortes

Münchner Abkommen, geschlossen 1938 im sogenannten Führerbau

Sobotka hatte gemeinsam mit Seehofer den ehemaligen sogenannten Führerbau aufgesucht, in dem 1938 das Münchner Abkommen ausgehandelt wurde, das Adolf Hitler als Freibrief zur Zerschlagung der Tschechoslowakei nutzte. In der Flüchtlingspolitik drängten Sobotka und Seehofer auf eine rasche Lösung und eine Einigung mit der Türkei.

"Unser bayerisches erstes Interesse bleibt die Begrenzung der Zuwanderung. Da stimmen wir auch überein und darauf werden wir uns konzentrieren."

Horst Seehofer

Der nächste Gipfel, so Seehofer, dürfe nicht wieder ein Gipfel der Vertagung werden.


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maierhofer, Donnerstag, 10.März, 22:23 Uhr

2. DANKE TUSK

Danke Österreich und den Balkanländern!!!

.... Und mit der Türkei würde ich keine Geschäfte machen, wie am Basar man kauft einen Perser und bekommt Polyester und ist sein Geld los!2

massut, Donnerstag, 10.März, 19:50 Uhr

1.

eine schnelle einigung mit der türkei ? was soll die bringen ? haben die nicht die wahnsinnig tollen vorschläge der türkei gehört und verstanden !
wir bekommen praktisch genauso viele syrer geliefert wie wir andere zurückschicken und bezahlen dafür 6 miliarden euro ! das nenne ich doch mal eine gute menschliche endscheidung mit weitsicht ! praktisch für nichts 6miliarden euro zahlen , das ist doch mal ein tolles geschäft !
und der hauptgewinn noch mehr tolerante und gut ausgebildete türken für europa ! Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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