3

Mugabe muss weg – aber was dann? Simbabwe steckt in der Sackgasse

Der Präsident von Simbabwe, Robert Mugabe und seine Machtclique haben das einstmals florierende Simbabwe gründlich heruntergewirtschaftet, ihre eigenen Taschen dabei aber gut gefüllt. Aber was, wenn er sein Amt abgibt. Ist ein "simbabwischer Frühling" möglich?

Von: Jan-Philippe Schlüter

Stand: 21.04.2017

Simbabwe ohne Präsident Robert Mugabe? Für viele Menschen ist das kaum vorstellbar, sie haben nie etwas anderes erlebt. Schließlich gebietet der 92-Jährige seit der Unabhängigkeit 1980 über das Land. Gleichwohl sehnen viele ein Ende seiner 37-jährigen Herrschaft herbei. Der Staat im südlichen Afrika befindet sich seit Jahren in einer Dauer-Wirtschaftskrise, die kein Ende zu kennen scheint.

Wie tief verwurzelt ist das System Mugabe?

Simbabwes Hauptstadt Harare

Viele Simbabwer hoffen, dass Mugabe bald aus Altersgründen abtritt oder gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, sein Amt auszuüben. Aber was dann? Gibt es eine Art "simbabwischen Frühling", der den Autoritarismus vertreibt und einen demokratisch geprägten Wirtschaftsaufschwung ermöglicht? Oder ist das "System Mugabe" derart tief verwurzelt, dass es lediglich ein "Weiter so" mit anderen Gesichtern geben wird? ARD-Korrespondent Jan-Philippe Schlüter ist durch ein Land gereist, das am Boden liegt und nicht weiß, ob es bald wieder auf die Beine kommen kann.

Die B5 Reportage

Mugabe muss weg - aber was dann? Simbabwe steckt in der Sackgasse

Reportage am Sonntag, 23.4.2017 14:35 und 21:35 Uhr, B5aktuell

Autor: Jan-Philippe Schlüter
Redaktion: Clemens Verenkotte


3