Suchaktion in Neu-Ulm Polizeitaucher finden Schusswaffe in der Donau
Polizeitaucher haben am Montag in der Donau in Neu-Ulm eine Waffe gefunden. Möglicherweise handelt es sich um die Pistole, mit der vor Weihnachten ein 31-jähriger Sicherheitsunternehmer in der Industriestraße erschossen wurde.
Die Taucher der Münchner Bereitschaftspolizei entdeckten die scharfe Waffe in der Nähe des Fußgängerstegs Offenhausen. Nach Auskunft des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in Kempten muss nun geklärt werden, ob es sich um die Tatwaffe handelt. Dazu seien neben der Spurensicherung auch umfangreiche Untersuchungen durch das Bayerische Landeskriminalamt in München erforderlich. In dieser Woche wird es noch kein Ergebnis geben. Bis Klarheit besteht, wird die Tauchaktion fortgesetzt und die Donau auf einer Länge von 1,3 Kilometern zwischen der Gänstorbrücke und dem Laufsteg abgesucht. Die Ermittler gehen davon aus, dass drei Mitglieder der Rockergruppe "Rockmaschine" nach den tödlichen Schüssen die Waffe möglicherweise im Fluss entsorgt haben.
Ein Toter, ein Verletzter
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Alle drei Tatbeteiligten sitzen in Untersuchungshaft. Die Polizei kennt inzwischen den Tathergang. Danach soll der Haupttäter, ein serbischstämmiger Deutscher, am Abend des 16. Dezember den 31-Jährigen nach einem Streit um die Vorherrschaft im Türstehergeschäft in Ulm/Neu-Ulm erschossen haben; wer hier die Vorherrschaft hat, kontrolliert das Drogengeschäft in Diskotheken und Bordellen. Bei der Schießerei wurde auch ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmers verletzt. Er kann die Tat bezeugen. Die Kriminalpolizei will trotzdem die Tatwaffe finden, um die Anklage noch besser abzudichten. Auf der Waffe sind möglicherweise Fingerabdrücke oder DNA-Spuren.

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