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JVA Memmingen Häftling greift Beamte in Memmingen mit Rasierklingen an

Wegen dem Verdacht auf versuchte Tötung von Beamten der JVA Memmingen wird gegen einen 21-jährigen Insassen ermittelt. Er hatte mehrere Beamte mit einer Rasierklinge angegriffen. Vier Polizisten und ein Insasse wurden dabei verletzt.

Stand: 29.11.2016

Symbolbild: Das Abzeichen der bayerischen Justiz auf der Uniform eines Justizbeamten. | Bild: pa/dpa/Armin Weigel

Bei der Essensausgabe am vergangenen Sonntag (27.11.16) hatte der 21-Jährige zuerst einem Beamten heißes Wasser ins Gesicht geschüttet und ihn dadurch leicht verletzt. Mehrere Wärter drängten den Mann daraufhin an die Wand. Erst dabei bemerkten die Justizbeamten eine Rasierklinge in der Hand des Gefangenen.

Drei Polizisten stationär behandelt

Mit dieser Rasierklinge ging der 21-Jährige dann laut Polizei auf die Beamten los. Einer der Polizisten erlitt gravierende Schnittverletzungen im Gesicht und am Hals. Ein weiterer Beamter wurde leicht verletzt. Insgesamt mussten drei Polizisten stationär behandelt werden, konnten das Krankenhaus aber schon wieder verlassen. Außerdem wurde ein Häftling leicht verletzt, als er die Beamten unterstützen wollte und eingriff. Er wurde in der JVA behandelt.

Die Memminger Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie stuft die Tat momentan als versuchtes Tötungsdelikt ein und prüft die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Häftling.

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