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Verhaltenstipps Sturmtief Burglind lässt in Schwaben keinen Landkreis aus

Das Sturmtief Burglind ist am Vormittag über Schwaben hinweggefegt und hat dabei in den meisten Landkreisen für Behinderungen gesorgt. Bis zum Nachmittag sollte man deshalb besonders aufpassen.

Stand: 03.01.2018

Besonders stark wütete Burglind in den Berglagen im Oberallgäu, insgesamt waren aber mehr oder weniger alle schwäbischen Landkreise vom Sturmtief betroffen. Besonders oft musste die Feuerwehr in den Landkreisen Augsburg und Dillingen ausrücken.

Windstärke 9 in Kempten und Günzburg

In Augsburg lag die Windstärke am Morgen bereits bei Stärke 10, in Memmingen, Kempten und Günzburg wurde Windstärke 9 erreicht. Zahlreiche Parks, Zoos und Friedhöfe wurden gesperrt, zum Beispiel in Kempten und Augsburg. Im Allgäu hatten die meisten Bergbahnen ihren Betrieb schon am Morgen eingestellt oder gar nicht erst aufgenommen.

Vorsicht im Auto und zu Fuß

Wer nicht unbedingt nach draußen muss, sollte bis zum Nachmittag lieber im Haus blieben. Wer raus muss, sollte auf alle Fälle bewaldete Gebiete meiden. Generell ist die Gefährdung in der Nähe von Bäumen erhöht, aber auch in engen Gassen in der Stadt können Ziegel herunterstürzen. Auch mit dem Auto sollte man Straßen am oder durch den Wald meiden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln könnte es ebenfalls schwierig werden – manche Buslinien, zum Beispiel in Kempten, wurden eingestellt.

Erst wird es kalt, dann wieder warm

Am Nachmittag wird Sturmtief Burglind aus Schwaben abziehen. In Folge des Tiefs soll es dann erst etwas kälter werden, die Schneefallgrenze könnte auf 800 Meter absinken. In der Nacht sieht es dann aber schon wieder anders aus. Es wird wieder wärmer, dazu kommt auch in höheren Lagen bis 2.000 Meter Regen. Auch morgen bleibt es noch böig und windig. In den Bergen im Allgäu kann es wieder orkanartige Böen geben.


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