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Winter-Wochenende Ski-Opening: Im Allgäu starten viele Lifte in die Wintersaison

Ski-Opening heißt es am Wochenende im Allgäu. Nachdem bislang nur ein paar Skilifte den Winterbetrieb gestartet haben, geht es am Wochenende richtig los mit der Skisaison.

Stand: 08.12.2017

Alexandra Zimt und ihr Sohn Pius haben am 8. Dezember 2017 Spaß an den Schwärzenliften in Eschach im Oberallgäu | Bild: BR/ Viktoria Wagensommer

Bereits in der letzten Woche haben die Lifte in Eschach, Grasgehren am Riedberger Horn und der Hörnerbahn Bolsterlang in die Skisaison gestartet. Am Wochenende kommen nun weitere Skigebiete dazu.

Gute Bedingungen dank Neuschnee

Rund um Oberstdorf im Oberallgäu nehmen nach dem Söllereck jetzt auch die Lifte am Nebelhorn, Fellhorn und der Kanzelwand den Betrieb auf. Seit Mitte November laufen dort bereits die Schneekanonen. In den letzten Tagen ist noch so viel Neuschnee dazugekommen, dass die Skifahrer und Snowboarder nach Angaben der Bergbahnen jetzt bei rund einem Meter Schnee mit besten Bedingungen rechnen können.

Eine neue Regelung gibt es beim Ticketing der Bergbahnen rund um Oberstdorf: Die 400 Euro teure Saisonkarte kann jetzt auch in Monatsraten von 100 Euro gekauft werden. Das Angebot gilt noch bis zum Sonntag (10.12.17), danach kostet die Saisonkarte 50 Euro mehr, dann also 450 Euro.

Manche Lifte starten erst am 15. Dezember

Auch viele kleinere Lifte starten morgen den Skibetrieb, etwa die Alpspitzbahn Nesselwang im Ostallgäu, die vor zwei Jahren in einen neuen Snowboard-Funpark investiert hat. In Balderschwang laufen die Lifte zunächst nur am Wochenende, erst ab dem 15. Dezember täglich. Auch am Füssener Jöchle im Tannheimer Tal ist der 15. Dezember offizieller Startttermin.

Zukunft der Grüntenlifte weiter ungewiss

Unklar ist weiterhin, ob die insolventen Grüntenlifte in Rettenberg in diesem Jahr starten können. Hier wird noch mit Investoren verhandelt. Sicher ist dagegen, dass die Anlagen am Walmendinger Horn und der Heubergarena noch bis zum Wochenende vor Weihnachten geschlossen bleiben.

Auch der Skilift am Ifen ruht noch bis kurz vor Weihnachten. Dort wurden über den Sommer für 40 Millionen Euro zwei neue moderne 10er-Kabinenbahnen gebaut. Sie bringen Ski- und Snowboardfahrer dann nicht nur leise, sondern mit sechs Metern pro Sekunde auch sehr schnell auf die Piste.


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Uwe, Freitag, 08.Dezember, 16:45 Uhr

2.

450 EUR für eine Saison, in der nur 4 Tage Schnee liegt? Hört sich nach einem guten Geschäft an. Ich will auch so einen Skilift Herr Söder!

AS, Freitag, 08.Dezember, 09:22 Uhr

1. Seltsam

Warum bringt man dann die Grüntenlifte nicht wieder zum Laufen, bevor man jetzt das nächste Naturschutzgebiet am Riedberger Horn zerstört?
Die Natur am Rettenberg ist doch quasi schon wegen Schibetrieb nicht mehr ursprünglich, d.h. mit Beschneiungsanlagen und künstlichen Seen vorbereitet bzw. zerstört. Auch hier gibt es bestimmt Wirte, die auf Umsatz warten.
Oder zahlen die Bürgermeister für die Zerstörung des Riedberger Horn mehr an die CSU?!

  • Antwort von Schorsch, Samstag, 09.Dezember, 18:01 Uhr

    Diese Frage musst Du schon den Prinzing´s und Wallimann´s stellen. Vielleicht sagen die dir, warum die Grüntenlifte nicht laufen.