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Seehofer in Kempten Ausbau der B12 wird kommen

Neujahrsempfang der Kemptener CSU am Donnerstagabend im Kornhaus: Prominenter Festredner war Ministerpräsident Horst Seehofer. Neben der aktuellen Flüchtlingspolitik sagte Seehofer auch etwas zum Ausbau der B12 und den umstrittenen Liftplänen am Riedberger Horn.

Stand: 15.01.2016

Ministerpräsident Seehofer in Kempten | Bild: Christoph Scheule/BR

Der vierspurige Ausbau der B12 wird kommen, versprach Seehofer in seiner Rede und ergänzte: "Das dauert mir schon jetzt alles zu lange." Da Bayern den Bundesverkehrsminister stelle und er mit in der Regierung sitze, könne man sich darauf verlassen. Zum Flughafen Memmingen sagte Seehofer im BR-Interview, er könne sich eine finanzielle Unterstützung sehr gut vorstellen und auch einen Ausbau regionaler Flüge, eine direkte Beteiligung des Freistaates eher nicht.

Riedberger Horn: Genaue Prüfung

Beim Streitthema "Neuer Lift am Riedberger Horn" sicherte er eine genaue Prüfung zu. Er werde sich das im Fall der Fälle auch selbst vor Ort anschauen. Das Kabinett werde erst nach einer sorgfältigen Abwägung entscheiden. Seit Jahren tobt ein Streit um Liftpläne am Riedberger Horn, einer besonders geschützten Alpenzone. Während der Oberallgäuer Landrat Klotz von der Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums spricht, sehen Umweltschützer eine wertvolle Naturschutzzone in Gefahr.

Naturschützer protestieren vor dem Kornhaus

Stocksauer waren die gut einhundert Naturschützer, die bei eisigen Temperaturen vor dem Kornhaus ausharrten. Seehofer ging nicht zu ihnen, sondern aus dem Auto gleich in den Festsaal, was wütende Proteste auslöste. Er sei erkältet, entschuldigte sich der Ministerpräsident.


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Das Leihschwein, Freitag, 15.Januar, 09:06 Uhr

2. Wurden Bundesstraßen/Autobahnen in der Vergangenheit

vier-/sechsspurig ausgebaut, das Ergebnis war früher oder später immer das Gleiche, irgendwo kam es dann wieder zum Stau. Was nützen immer mehr Autobahnen/Bundesstraßen, wenn gleichzeitig immer mehr LKW auf die Straßen rollen. Die DB hat im Laufe der Jahrzehnte Milliarden an Steuergelder erhalten, in dieser Zeit hätte man Schienentrassen nur für den Güterverkehr verlegen können und zwar von Ost nach West und von Nord nach Süd um den LKW-Fernverkehr von der Straße zu bekommen. Straßen-Brückenschäden die LKW verursachen sollten auf diese Umlegt werden, dann rechnet sich auch die Bahn. Man braucht sich doch nur die neuen Straßen anschauen, nach relativ kurzer Zeit haben LKW eine Spurrille auf der neuen Fahrbahndecke hinterlassen.

Huntius, Freitag, 15.Januar, 08:49 Uhr

1. Erkälteter Horst

Lieber Horst, ich bin auch oft erkältet und verrichte trotzdem unangenehme Arbeiten. Einfacher Bürger.