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Reaktion auf Allgida-Demo Lichterzug für Menschenwürde in Obergünzburg

Obergünzburg hat mit einem Lichterzug ein Zeichen für Menschenwürde, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Respekt gesetzt. Vor einer Woche waren Anhänger der fremdenfeindlichen Allgida-Bewegung unangemeldet durch die Marktgemeinde im Ostallgäu gezogen.

Von: Katharina Kraus

Stand: 29.02.2016

Zuvor fand ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin statt. Am Samstagabend (27.2) um 19.00 Uhr begann dann in der Kapitän-Nauer-Straße der Lichterzug. Die Prozessionskerzen wurden auf dem nördlichen Kirchplatz beim Jugendtreff ausgeteilt.

Unter dem Motto "Hand in Hand für Menschlichkeit" zogen die Teilnehmer(innen) mit Kerzen über die Salitergasse und vorbei am Pflegerschloss zum Marktplatz, wo zum Abschluss ein großes Lichtermeer entstand.

1.500 Menschen für Toleranz

Nach Angaben der Polizei haben zirka 1.500 Menschen an dem Lichterzug durch den Ort teilgenommen. Eine Woche nach der fremdenfeindlichen „Allgida“-Kundgebung setzten die Obergünzburger ein Zeichen gegen Rechts, für Menschenwürde, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Respekt.

Die Lichterzug-Teilnehmer waren sich einig: Rechte Parolen haben in Obergünzburg keinen Platz, eine Versammlung wie vergangene Woche darf nicht mehr vorkommen. Nach Polizeiangaben hatten sich am Samstag, den 20. Februar, 130 bis 150 Demonstranten zu einer unangemeldeten „Allgida“-Kundgebung getroffen und lautstark gegen die aktuelle Asylpolitik demonstriert. Bürgermeister Lars Leveringhaus sagte dem BR, er habe - mit vielen anderen auch - gespürt, "dass wir etwas brauchen, wo wir ein Zeichen setzen können - ganz aktiv".

Ankündigungen nicht ernst genommen?

Die Justiz ermittelt wegen Verstoßes gegen das bayerische Versammlungsgesetz, weil die Kundgebung vor einer Woche nicht angemeldet war. Ankündigungen in sozialen Netzwerken hatten Gemeinde, Landratsamt und Polizei offenbar nicht ernst genug genommen.


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Thomas, Montag, 29.Februar, 14:45 Uhr

8. Rechter Aufmarsch - linke Gegendemo

Diese Art von Pro und Contra gibt es schon seit ein paar Jahren in Deutschland. Wo immer sich ein rechter Aufmarsch zeigt, ist die linke Gegendemo nicht weit. Was ändern solche Gegendemonstrationen? Nichts! Die Rechten bleiben "rechts" und die Gegendemonstranten haben ein gutes Gefühl einmal mehr gegen die Rechten demonstriert zu haben. Beide, wenn sie sich - auf Distanz - begegnen wiederholen ihre Positionen als ob sie dabei immer im Kreis laufen würden.

Mit Demonstrationen alleine wird man die Rechten nicht "verschwinden" lassen können. Sie such sich bestenfalls neues "Territorium" für ihre Agitation. Fakt ist, es gibt kein Patentrezept gegen Neo-Nazismus und wenn es gelingen soll das einer von denen seine Ansichten ändert, dann muss er schon selbst davon überzeugt werden dies zu tun, aus eigener Einsicht.

Die gegenwärtige Politik der Bundesregierung gibt solchen Leuten überhaupt keinen Grund sich selbst in Frage zu stellen. Im Gegenteil, sie sehen sich nur bestätigt.

wm, Sonntag, 28.Februar, 11:55 Uhr

7. Wann begreifen die Gutmenschen endlich....

.....dass D nicht allen Flüchtlingen u.Notleidenden dieser Welt Zuflucht gewähren kann.

Im Übrigen, Merkel hat D zu dem gemacht was es zZt.ist,zum Weltsozialamt!
Und davon muß D schnellstens abrücken,sonst haben wir in D in kurzer Zeit neben den Kriegsflüchtlingen auch die weltweiten Armutsflüchtlingen im Land.
Verarmte hat D reichlich,und zwar aus eigener "Produktion" -Aufstocker,Armutsrentner,Obdachlose,Arbeitnehmer die mit dem Lohn ihrer Arbeit kaum noch über die Runden kommen-.

Spötter, Sonntag, 28.Februar, 11:07 Uhr

6. Die Erfinder der Deutschlandfahne waren

Burschenschaftler, die national dachten. Nur mal so zur Information.

AFD-Wählerin, Sonntag, 28.Februar, 10:03 Uhr

5. Wer der Ansicht ist, dass man den Sozialstaat

unendlich belasten kann, ist nicht sozial. Es ist nicht sozial, einen Kuchen in 1000 Stücke zu schneiden. Im Gegenteil: Wer für eine geregelte Zuwanderung ist, tut den Asylanten einen Gefallen. Das ist letztlich eine Frage der Intelligenz.

Isabell Speidel, Samstag, 27.Februar, 23:08 Uhr

4. Meinungsfreiheit oder schon Diktatur ?

Da wurden wieder ein paar Hundert Leute durch Aufrufe von SPD, Grünsozialisten, Linskpartei und anderen Parteien die in diesem Land bereits die Gedankenpolizei spielen und durch eine übertriebene "political correctnes" die Meinungsfreiheit beschneiden (Justizminister Maas schafft es derweil aus Facebook einen Zensurladen zu machen!) , zusammengefahren.

Die Menschen wachen langsam auf, wenn Kritik schon als Haß gilt. Komisch, dass ein Grüner EU Abgeordneter wie Bütikofer alles sagen darf und die Medien seine Vergangenheit, welche Unrechtsstaaten er aus seiner kommunistischen Gesinnung unterstützt hat und Kindermord inkl., nicht beleuchten.

Die Wähler werden die Abrechnung bringen in diesem Land und hervorgerufen von den Parteien die das eigene Volk bekämpfen.

  • Antwort von Matthias, Mittwoch, 02.März, 22:39 Uhr

    Brovo Frau Speidel, es ist beruhigend für mich, daß es doch noch normale u. intelligente Menschen wie Sie gibt. -Dachte schon, ich ich bin verloren in enem verblödetem, Mainstream gesteuertem, zensiertem, "alternativlosen" masochistischem Blem Blem Land! Bin auch sehr neugierig auf die Landtagswahlen! Fakt ist meiner Meinung auch, das das moderne Kreigssführung, initiert von den Amis, gegen unser Land ist, um eine sysematische wirtschaftliche Schwächung herbeizuführen. Ein kleiner Versuch von vielen weiteren, war die VW-Geschichte. Wobei die einer der größten Umweltsünder sind!!! Seltsam nicht!?? Kompliment nochmal u. LG -Mattias