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Zeichen der Ökumene Menschenkette in Kempten

Rund 800 Menschen haben in Kempten zum Start der "Nacht der Kirchen" die katholische St.-Lorenz-Basilika und die evangelische St.-Mang-Kirche in der Altstadt miteinander verbunden. Die beiden Kirchen sind rund einen Kilometer von einander entfernt.

Stand: 20.05.2017

Nach 500 Jahren der Kirchentrennung sollte die Menschenkette im Reformationsjahr ein Zeichen der Verbundenheit sein, so der evangelische Dekan Jörg Dittmar:

"In einer Stadt wie Kempten, die streng aufgeteilt war in katholische Stiftstadt und evangelische Reichstadt, ist diese Menschenkette ein starkes Symbol der Überwindung tiefer Gräben, Verletzungen und Missverständnisse."

Dekan Jörg Dittmar

An der Organisation der Menschenkette waren neben der katholischen und der evangelischen Kirche in Kempten auch die altkatholische, die russisch-orthodoxe, die rumänisch-orthodoxe, die Neuapostolische und mehrere freie christliche Gemeinden beteiligt.

Die Aktion ist gleichzeitig der Auftakt für die „Ökumenische Nacht der Kirchen“ in Kempten gewesen. Dabei öffnen im Allgäu viele Kirchen am Freitagabend ihre Türen und laden zu Gebet und Gottesdienst ein. Außerdem werden in einzelnen Gotteshäusern auch Lesungen und Konzerte angeboten.

Programmhinweis

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Schwaben Montag bis Freitag von 6.00 bis 18.00 Uhr, alle 30 Minuten, Bayern 1

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