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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Schwaben

Stand: 25.07.2017

Projekte zur Unfall-Vermeidung in der Landwirtschaft werden ausgezeichnet

Kempten: Kritische Situationen in der Landwirtschaft vermeiden und Unfällen vorbeugen – das ist das Ziel eines Projekts der Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau in Schwaben. Die Berufsgenossenschaft ruft Auszubildende in landwirtschaftlichen Berufen dazu auf, Ideen zu entwickeln, wie sie ihre elterlichen und Ausbildungsbetriebe sicherer machen können. Ein in Bayern bislang einzigartiges Projekt. Am Dienstagnachmittag (25.7., 14:30 Uhr) werden die besten drei Vorschläge in Kempten ausgezeichnet. Ziel der Aktion ist, den Blick der angehenden Landwirte schon frühestmöglich für kritische Situationen zu sensibilisieren, damit sie es gar nicht erst zu Unfällen kommen lassen.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 25 Juli 2017, 13.30 Uhr

Kranausleger beschädigt Kirche in Oberreute

Oberreute (Lkr. Lindau): Der Turm der Kirche St. Martin in Oberreute ist durch den Ausleger eines nahe stehenden Krans weniger schwer beschädigt worden, als zunächst befürchtet. Laut Pfarrer Thomas Renftle wurde der Kirchturm nur touchiert. Die Kupferblechverkleidung der Zwiebel sei durchbohrt und die darunter liegende Holzschalung gebrochen worden, so Renftle. Der Dachstuhl selbst sei nicht beschädigt. Zur Höhe des Schadens konnte er noch nichts sagen. Am Donnerstag (27.7.) soll die Spitze des Kirchturms repariert und das Blech ausgetauscht werden. Schuld daran, dass der Ausleger des Krans überhaupt den Kirchturm traf, ist ein heftiges Unwetter, das am Sonntag in der Gegend niederging.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 25 Juli 2017, 10.30 Uhr

Grundsteinlegung für neues Bettenhaus in Füssen

Füssen (Lkr. Ostallgäu): Am Klinikum in Füssen wird am Dienstag (25.07.) für das neue Bettenhaus der Grundstein gelegt. 16 Millionen Euro investieren die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in das neue Gebäude. Zwei Allgemeinstationen mit je 40 Betten und eine Intensivstation – nach jahrelanger Planung und etlichen Verschiebungen beginnt jetzt endlich auch offiziell der Neubau des Bettentraktes am Klinikum in Füssen. Das neue Gebäude ersetzt das alte aus den 80er Jahren, das nicht mehr den modernen Standards entsprach: Die Zimmer waren zu klein, in einigen Bereichen gab es Nasszellen nur auf dem Gang und auch in Sachen Brandschutz und Kommunikationstechnik war das Haus nicht mehr auf dem neuesten Stand. Bis Weihnachten soll der Rohbau des neuen Bettenhauses fertig sein, Bezug ist für 2019 vorgesehen. Bis dahin sind die Stationen und die Patienten in einem eigens aufgebauten Interims-Bettenhaus neben der Klinik untergebracht. Dieses Gebäude in Modulbauweise soll nach dem Umzug genutzt werden, um die Innere und die Geriatrie am Klinikum Füssen weiter auszubauen.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 25 Juli 2017, 12.30 Uhr

Wallfahrtsdirektor geht in den Ruhestand

Maria Vesperbild/Ziemetshausen (Lkr. Günzburg): Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, geht in den Ruhestand. Der 65-jährige Prälat hat nach Angaben des Bistums aus gesundheitlichen Gründen um seine Entpflichtung gebeten. Erwin Reichart, bislang Dekan von Kaufbeuren, soll im Januar 2018 die Nachfolge antreten. Imkamp ist seit 1988 Wallfahrtsdirektor. Rund ein halbe Million Gläubige pilgern jährlich nach Maria Vesperbild bei Ziemetshausen.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 24. Juli 2017, 14.30 Uhr

Bergsteiger im Oberallgäu tödlich verunglückt

Oberstdorf: Auf dem Krumbacher Höhenweg im Oberallgäu ist ein Bergwanderer tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei war der Mann mit mehreren Bekannten unterwegs. Beim Abstieg von der Mindelheimer Hütte rutschte der 53-Jährige rund 150 Meter einen Hang hinunter. Er erlag noch an der Absturzstelle seinen Verletzungen. Die Begleiter wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 24. Juli 2017, 15.30 Uhr

Reichsstraßenfest in Donauwörth friedlich und ruhig

Donauwörth: So friedlich wie schon lange nicht mehr ist das Reichsstraßenfest gefeiert worden, bilanziert die Polizei. Die vier Festtage seien ruhig verlaufen. Noch am Donnerstag hatte die Welt anders ausgesehen: Ein anonymer Briefeschreiber hatte mit einem bewaffneten Angriff auf das Fest gedroht. Daraufhin wurde das Sicherheitskonzept angepasst, mehr Einsatzkräfte waren vor Ort, das Fest fand jedoch wie geplant statt. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten".

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 24. Juli 2017, 07.00 Uhr

Schwelbrand in Börwang

Börwang, Lkr. Oberallgäu: Mitten in der Nacht auf Montag haben die Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses in Börwang ihre Betten räumen müssen. Grund war wohl ein Schwelbrand an einem defekten Küchengerät in einem Feinkostgeschäft im Erdgeschoss. Verletzt wurde niemand, die Feuerwehr hatte den Brand schnell abgelöscht. Der Schaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 24. Juli 2017, 07.30 Uhr

Krankenhausgesellschaft Donau-Ries wieder im Plus

Donauwörth: Es läuft wieder gut beim gemeinsamen Donauwörther Kommunalunternehmen gKU, das die Donau-Ries Krankenhäuser und Seniorenheime umfasst. Laut Landrat Stefan Rößle, der Verwaltungsratsvorsitzender des gKU ist, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr eine Million Euro erwirtschaftet und ist damit wieder im Plus.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 21. Juli 2017, 16.30 Uhr

10 Jahre Gebrauchtwarenkaufhaus des Unternehmens Chance in Lindau

Lindau: Grund zum Feiern in Lindau: Seit 10 Jahren gibt es das Gebrauchtwarenkaufhaus des Unternehmens Chance. Hier können Langzeitarbeitslose wieder einen Job finden, Jugendliche verschiedene Berufe ausprobieren und die Lindauer günstig gebrauchte Sachen einkaufen. Möbel, Fahrräder, Geschirr oder Kaffeemaschinen und Bücher: All das gibt es im Gebrauchtwarenkaufhaus in Lindau. Die 29 Mitarbeiter sorgen dafür, dass alles funktioniert: die Räume sauber und ordentlich sind, die Möbel abgeschliffen und aufpoliert, die Fahrräder repariert. 25 Mitarbeiter kommen im Moment aus der Langzeitarbeitslosigkeit, allein 2016 schafften es nach Angaben von Geschäftsführer Rudolf Rock 10 ehemals Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt.

Gewinne darf das gemeinnützige Unternehmen nicht machen, der Verkauf und die Reparaturwerkstätten tragen sich zu 80 Prozent aus eigenen Einnahmen. Der Rest kommt aus bezahlten Maßnahmen der Arbeitsagentur und Spenden. Das gemeinnützige Unternehmen Chance mit seinem Gebrauchtwarenkaufhaus, der Schreinerei, der Polsterei, der Schneiderei und der Fahrradwerkstatt feiert am Freitag 10-jähriges Jubiläum. Um 14 Uhr ging es los, es werden Führungen durch das Unternehmen in der Von-Behringstraße angeboten, außerdem gibt es einen 10-prozentigen Rabatt auf alle Waren – zur Feier des Tages.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 21. Juli 2017, 14.30 Uhr

Neunjähriger setzt in Bad Wörishofen falschen Notruf ab

Bad Wörishofen (Lkr. Unterallgäu): In Bad Wörishofen hat am Donnerstagabend ein Neunjähriger einen falschen Notruf abgesetzt und einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilt, war in der Einsatzzentrale der Anruf eingegangen, dass in einer Asylbewerberunterkunft ein Dieb sein Unwesen treibe. Vor Ort wussten die Bewohner aber nichts von einem Diebstahl. Recherchen der Polizei ergaben, dass der Notruf von einem Restaurant in Bad Wörishofen aus abgesetzt worden war. Als eine Polizeistreife dort auftauchte, brach der Sohn des Wirts in Tränen aus und gab zu, dass er der Anrufer gewesen war. Die Beamten nahmen den Jungen daraufhin laut Polizeibericht „ins Gebet“.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 21. Juli 2017, 13.30 Uhr

Bauarbeiten auf B17 beendet

Augsburg: Seit Donnerstagabend (20.07.17) ist die B 17 bei Augsburg wieder frei befahrbar. Die neu gebaute Fahrbahn zwischen der Messe und der Anschlussstelle Göggingen/Haunstetten wurde für den Verkehr freigegeben. Wegen des guten Wetters konnte der Zeitplan um eine Woche verkürzt werden. Auf zwei Kilometern wurde die Asphaltdecke erneuert. Auch die Auf- und Abfahrten Göggingen und Haunstetten wurden erneuert. Ein- und Ausfädelvorgänge entzerrt und der Verkehrsfluß sicherer werden. Die Kosten von rund 2,8 Mio. € trägt der Bund.Laut Bauamt Augsburg kommt es nächste Woche aufgrund von Restarbeiten zeitweise noch zu leichten Behinderungen auf der B17.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 21. Juli 2017, 10.30 Uhr

Augsburg gedenkt Drogenopfern

Augsburg: Zum bundesweit begangenen Drogentotengedenktag informiert die Drogenhilfe Schwaben am Augsburg Königsplatz. Die Drogenhilfe beklagt, dass neue Drogen wie Badesalze, Kräutermischungen oder Opiate die Szene überschwemmen. Abhängige würden verfolgt und geächtet. Die Stadt Augsburg und der Bezirk Schwaben seien zwar bemüht zu helfen, etwa mit einem neuen Projekt in Oberhausen. Das reicht aus Sicht der Drogenhilfe aber nicht aus. Beim heutigen Aktionstag für die Öffentlichkeit gibt es Infostände, Livemusik und eine Kundgebung am zentralen Königsplatz. In einer Andacht wird um die Drogentoten in Augsburg getrauert. Im laufenden Jahr sind es schon wieder 10 Frauen und Männer.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 21. Juli 2017, 10.00 Uhr

Fischertag in Memmingen

Memmingen: Am Freitag (21.07.17) und Samstag ist in Memmingen wieder traditioneller Fischertag. Höhepunkt des Volksfests, das jährlich rund 20.000 Zuschauer anlockt, ist das Ausfischen des Stadtbachs am Samstag. Am Freitagabend ziehen Trommlerbuben, Fanfarenzug und Jugendkapelle durch die Stadt, und der Fischertag wird durch einen Büttel ausgerufen.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 21. Juli 2017, 06.30 Uhr

Augsburger sind zufrieden mit ihren Kitas

Augsburg: Eltern stellen der Kindertagesbetreuung in Augsburg ein gutes Zeugnis aus. Das gilt für den Umfang der Betreuung ebenso wie für die pädagogischen Konzepte. Das ergab eine Befragung, an der rund 3.200 Eltern teilgenommen haben. Die Auswertung ergab, dass 89 Prozent der befragten Eltern mit der Trägerschaft ihres Kindergartens zufrieden sind.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 21. Juli 2017, 06.30 Uhr

950.000 Euro Zuschuss für König-Ludwig-Brücke in Kempten

Kempten: Die Sanierung der König-Ludwig-Brücke wird mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege unterstützt. Das gab Kunstminister Ludwig Spaenle am in München bekannt. 950.00 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt. Die gemeinhin als "König-Ludwig-Brücke" bekannte Illerbrücke I wurde für die Ludwig-Süd-Nord-Bahn in den Jahren 1847 bis 1852 als Eisenbahnbrücke über die Iller gebaut. Sie ist das einzig verbliebene Beispiel der auf den amerikanischen Ingenieur William Howe zurückgehenden Brückenbauweise in Deutschland. "Ich freue mich sehr, dass wir durch diese Finanzspritze einen wichtigen Beitrag zur Sanierung und zum Erhalt dieses bedeutenden historischen Bauwerks leisten können", betonte Staatsminister Spaenle. Die König-Ludwig-Brücke ist als Dokument der Eisenbahnerschließung Bayerns durch die Ludwig-Süd-Nord-Bahn sowie als Beispiel des sich im 19. Jahrhunderts entwickelnden ingenieurmäßigen Brückenbaus und letztes erhaltenes Beispiel der Howeträger-Brücken ein Baudenkmal von herausragender landes-, konstruktions- und verkehrsgeschichtlicher Bedeutung. Konstruktiv besteht die Brücke aus massiven Brückenwiderlagern, zwei ebenfalls massiven Brückenpfeilern sowie Holzgitterträgern mit vertikalen Eisenzugstangen, die nach ihrem Erfinder William Howe als "Howeträger" bezeichnet werden.  Bei der geplanten Sanierungsmaßnahme handelt es sich um eine statisch-konstruktive Gesamtinstandsetzung sowie seitliche Verschalung im Sinne des konstruktiven Holzschutzes und der Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes. Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verwaltet und vom Freistaat und den Kommunen getragen. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wird die Sanierung der König-Ludwig-Brücke in Kempten denkmalfachlich begleiten. Eigentümerin des Baudenkmals ist die Stadt Kempten.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 20. Juli 2017, 14.30 Uhr

Bauarbeiten an Wertachbrücke in Augsburg gehen weiter

Augsburg: Die alten Brückenpfeiler waren nach einem Unfall Anfang Mai in einer Böschung gelandet - knapp drei Monate später sind in der Nacht auf Donnerstag die neuen, nachproduzierten Teile für die neue Wertachbrücke in Augsburg eingetroffen. Laut Auskunft des Tiefbauamts werden sie jetzt an der Stadionstraße eingebaut. Jedes der beiden Stahlbetonteile ist etwa 60 Meter lang und 70 Tonnen schwer. Der Zeitplan für das Bauwerk ist durch den Unfall nicht verzögert worden, heißt es. Man konnte andere Arbeiten vorziehen. Ende November soll der Verkehr über die neue Wertachbrücke rollen. Zusätzliche Kosten gebe es für die Stadt auch nicht. Dies sei ein Versicherungsfall für den Subunternehmer. Ursprünglich sollten die Brückenpfeiler Anfang Mai verbaut werden. Doch einer der Schwertransporter kam bei Aichach nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit dem Pfeiler einer Brücke. Der Pfeiler rutschte herunter und ging kaputt.

Bayern 1 Regionalnachrichten Schwaben, 20. Juli 2017, 13.30 Uhr

Programmhinweis

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Schwaben Montag bis Freitag von 6.00 bis 18.00 Uhr, alle 30 Minuten, Bayern 1

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