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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Schwaben

Stand: 08.12.2016

Geisterfahrerunfall auf A96

Leutkirch (Lkr. Ravensburg): Auf der A96 Lindau Richtung München hat eine Geisterfahrerin am Morgen zwischen Leutkirch West und Aitrach einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen verursacht. Nach Polizeiangaben musste die Geisterfahrerin schwerst verletzt aus ihrem Fahrzeug geschnitten werden. Über den Zustand der Insassen der beiden weiteren in den Unfall verwickelten Fahrzeuge konnte die Polizei in Konstanz am Morgen noch keine Angaben machen. Die Autobahn wurde in Richtung München zwischen Leutkirch-West und Aitrach gesperrt.

Keine Genehmigung für Windkraftanlagen im Landkreis Aichach-Friedberg

Augsburg/Baar: Das Verwaltungsgericht Augsburg hat die Klagen der Gemeinde Baar und eines Landwirts gegen die Genehmigung von zwei Windkraftanlagen bei Baar abgewiesen. Nach Ansicht des Gerichts verletzt die Genehmigung nicht die Planungshoheit der Gemeinde Baar. Die Windräder unterfielen nicht der sog. 10-H-Regelung, wonach sie grundsätzlich einen Mindestabstand vom 10-fachen ihrer Höhe zur nächstgelegenen Wohnbebauung einhalten müssen.

Denn der vollständige Genehmigungsantrag sei bereits am 3. Februar 2014, einen Tag vor dem gesetzlichen Stichtag am 4. Februar, eingereicht worden. Die Genehmigung des Landratsamts Aichach-Friedberg stelle zudem mit Auflagen sicher, dass die maßgeblichen Grenzwerte für Lärm und Schattenwurf eingehalten und überwiegend sogar deutlich unterschritten würden. Gegen die Urteile können die Kläger Berufung beim Bayerischen Verwaltungsgericht einlegen.

Antrag abgelehnt: Kein Staatstheater für Augsburg

München/Augsburg: Vorerst wird nicht einmal geprüft, ob das Stadttheater Augsburg in ein Staatstheater umgewandelt werden soll. Der Kunstausschuss hat jetzt einen entsprechenden Antrag der Freien Wähler abgelehnt. Der Antrag komme zur politischen Unzeit, hieß es aus der CSU-Fraktion. Es sei gerade viel für Augsburg getan worden, zum Beispiel mit dem neuen Uniklinikum. Außerdem profitiere Augsburg sehr von der Erhöhung der Gelder, mit der der Freistaat nicht staatliche Theater fördere. Die Freien Wähler wollten mit ihrem Antrag die Staatsregierung dazu bringen, zumindest zu prüfen, ob die Umwandlung vom Stadttheater in ein Staatstheater sinnvoll wäre. Der Staat würde dann einen größeren Teil der Kosten übernehmen.

Donauwörth kauft Kasernen-Areal - neuer Wohnraum


Donauwörth: Das mehr als 22 Hektar große Gelände der Alfred-Delp-Kaserne am Schellenberg gehört jetzt der Stadt Donauwörth. Wie die Stadt mitteilte, hat Oberbürgermeister Armin Neudert den Kaufvertrag unterzeichnet. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Bis Mitte 2017 sollen nun die Rückbauarbeiten beginnen und ein städtebaulicher Wettbewerb für neuen Wohnraum auf dem Gelände vorangetrieben werden. In den kommenden Jahren will die Stadt noch ein restliches 7,7 Hektar großes Teilstück erwerben, das von der Regierung von Schwaben bis 2019 mit einer Erstaufnahmeeinrichtung genutzt wird.

Vogelgrippe jetzt auch im Landkreis Donau-Ries

Donauwörth: Bei einem verendeten Schwan, der am Lech zwischen Rain und Oberndorf gefunden wurde, ist das Geflügelinfluenzavirus H5N8 nachgewiesen worden. Damit gibt es nun auch den ersten nachgewiesenen Fall von Vogelgrippe im Landkreis Donau-Ries. Das teilte das Landratsamt Donau-Ries mit. Die Behörde weist in diesem Zusammenhang nochmal daraufhin, wie wichtig es ist, alle Geflügelbestände vor dem hoch ansteckenden Virus zu schützen. Zum Schutz der Nutzgeflügelbestände wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, in der die Haltung von Geflügel in Ställen und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen angeordnet wurde. Börsen, Märkte und ähnliche Veranstaltungen wurden verboten. Die aktuell auftretende Variante H5N8 stellt keine Gefahr für Menschen und andere Haustiere dar. Krankheitsfälle treten ausschließlich bei Geflügel auf, dennoch wird aus hygienischen Gründen und um die Einschleppung in Hausgeflügelbestände zu vermeiden, empfohlen, verendete Wildvögel unberührt zu lassen.

Sicherheitskontrollen am Landratsamt Augsburg

Augsburg: Besucher müssen sich jetzt im Landratsamt Augsburg auf stichprobenartige Taschenkontrollen gefasst machen. Das Landratsamt hat nach den Anschlägen in Würzburg und Ansbach sein Sicherheitskonzept erweitert. Externes Sicherheitspersonal führt am Hauptgebäude des Landratsamts am Augsburger Prinzregentenplatz und in den Außenstellen unangekündigt und stichprobenweise Taschenkontrollen durch. Besucher müssen ihre Tasche vorzeigen, damit geprüft werden kann, ob sich darin eine Waffe oder sonstige Gegenstände, die als Waffe eingesetzt werden können, befinden. Dazu zählen Schusswaffen oder Pfefferspray, aber auch Haushaltsgegenstände wie Schraubenzieher, Scheren, Brieföffner und selbst Attrappen von Waffen wie Spielzeug- oder Spritzpistolen. Sollte bei einem Besucher ein solcher Gegenstand gefunden werden, darf er das Gebäude nicht betreten.

Vier Bundessieger bei den Auszubildenden aus Schwaben

Kempten: Vier bundesweit gekürte "Super-Azubis" kommen aus Schwaben. Bei der jährlichen Ehrung der bundesbesten Auszubildenden in Berlin wurden sie für die höchsten Punktzahlen in ihren Abschlussprüfungen bei den Industrie- und Handelskammern geehrt. So ist Barbara Verena Weikmann aus Tannheim die bundesbeste Packmitteltechnologin, Matthias Donderer aus Kutzenhausen der bundesbeste Mechatroniker, Quirin Drexel aus Pöttmes der bundesbeste Technische Modellbauer und Jonas Fuhrmann aus Nördlingen der bundesbeste Flachglasmechaniker. Insgesamt gab es in diesem Jahr 219 Bundesbeste - davon 80 Frauen und 139 Männer - in 211 Ausbildungsberufen. Das Bundesland mit den meisten Besten war in diesem Jahr mit 53 Ausgezeichneten Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 44 und Baden-Württemberg mit 34 Spitzenreitern.

Asylbewerber attackieren junge Frau in Kempten

Kempten: Eine Gruppe junger Asylbewerber haben in der Kemptener Innenstadt wahllos Passanten beschimpft, bei einer jungen Frau wurden sie handgreiflich. Ein 16-Jähriger aus Afghanistan beleidigte die 19-jährige Frau als "Schlampe" und trat mit den Füßen nach ihr. Eine Polizeistreife konnte eine Eskalation der Situation verhindern. Der 16-Jährige wurde wegen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Bei der Überprüfung der weiteren Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen einen 17-jährigen Asylbewerber ein Haftbefehl wegen Beleidigung, Körperverletzung und unerlaubten Drogenbesitzes vorliegt. Er wurde, nachdem die neue Anzeige gegen ihn aufgenommen war, umgehend in die JVA Kempten überstellt.

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  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten aus Schwaben Montag bis Freitag von 6.00 bis 18.00 Uhr, alle 30 Minuten, Bayern 1

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