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Runder Tisch zu Ledvance Fazit: Der Ledvance-Standort Augsburg könnte erhalten bleiben

Der Ledvance-Standort Augsburg könnte erhalten bleiben. Davon geht die Stadt nach dem Runden Tisch im Rathaus aus. Bei der sogenannten "Augsburger Allianz für Arbeitsplätze" waren auch Vertreter von IHK und Handwerkskammer, Gewerkschaften sowie Vertreter des Bayerischen Wirtschaftsministeriums dabei. Von Torsten Thierbach

Von: Torsten Thierbach

Stand: 14.11.2017

Kurt Gribl | Bild: picture-alliance/dpa

Ergebnis der knapp zweistündigen Gespräche: Man will sich in der kommenden Woche mit den Konzernvertretern von Ledvance treffen und gemeinsam nach Alternativen zur geplanten Werksschließung in Augsburg suchen. Basis dafür könnten unter anderem die Ideen und Konzepte sein, die vor Jahren bereits von Innovationszirkeln mit Mitarbeitern entstanden sind. Ziel ist es, die 650 Arbeitsplätze zu erhalten.

Die Konzepte sind da

Auch die Stadtvertreter machen keinen Hehl daraus, dass sie von der Deutlichkeit und der Alternativlosigkeit der Schließungsabsichten völlig überrascht wurden und das, obwohl es einen regelmäßigen Austausch zwischen beiden Seiten gab. In der kommenden Woche will man sich nun mit Unternehmensvertretern zusammen setzen und Alternativen zur Werksschließung beraten. Immerhin, so die Stadt, lägen Ideen und Konzepte in den Schubladen, um am Standort Augsburg einen technologischen Wandel hinzubekommen. Die hatten sogenannte Innovationszirkel erarbeitet, waren aber nie von den Konzernlenkern aufgegriffen worden. Diese Pläne also sollen jetzt objektiv geprüft und damit mögliche Fortführungsszenarien von Ledvance in Augsburg durchgespielt werden. Weitere Treffen des Runden Tisches sind geplant.


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