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Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Millionen-Defizit geht zurück

Der harte Sanierungskurs an den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren scheint zu greifen. Noch immer machen sie ein Millionen-Defizit. Das Ergebnis für das Jahr 2015 ist aber deutlich besser als eingeplant.

Von: Rupert Waldmüller

Stand: 04.05.2016

Schild der Klinik in Füssen | Bild: BR/Rupert Waldmüller

Wie Klinikvorstand Philipp Ostwald mitteilte, ist das Defizit der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren im Jahr 2015 auf 4,8 Millionen Euro gesunken. Laut Ostwald sind das 2,1 Millionen weniger als vom Wirtschaftsplan vorgesehen. Im Jahr 2013 lag der Verlust noch bei rund 13 Millionen Euro.

Verwaltungsrat sieht Unternehmen auf richtigem Weg

Um die Kliniken aus den tiefroten Zahlen zu führen, wurden nach langem Hin und Her und begleitet von massiven Protesten Mitte 2013 die beiden Kliniken in Marktoberdorf und Obergünzburg geschlossen. Von fünf Häusern sind damit heute noch drei in Betrieb. Der Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken, der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse, sieht das Unternehmen mit seinem harten Sanierungskurs auf dem richtigen Weg:

"Die schwarze Null rückt langsam in greifbare Nähe."

Stefan Bosse, Verwaltungsratsvorsitzender der Kliniken und Oberbürgermeister von Kaufbeuren.

OB Bosse und Klinikvorstand Ostwald betonen, dass die Einsparmaßnahmen keinesfalls medizinische Leistungen betreffen dürften. Das Angebot der Kliniken sei sogar erweitert worden. In bestimmten Bereichen sei zudem mehr Personal eingesetzt worden, um die Versorgung der Patienten zu verbessern.

  • BR-Korrespondent Rupert Waldmüller | Bild: BR Rupert Waldmüller

    Rupert Waldmüller ist seit 2008 BR-Korrespondent im Allgäu. Schwerpunkte sind der Landkreis Ostallgäu, Kaufbeuren und Kempten.


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