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JVA Kempten Häftling hat sich mit Unterhemd erhängt

Der Angeklagte, der vergangene Woche in der JVA Kempten Selbstmord begangen hat, soll sein eigenes Unterhemd benutzt haben, um sich das Leben zu nehmen. Das hat die Staatsanwaltschaft Kempten dem BR auf Anfrage mitgeteilt.

Stand: 29.11.2016

Blick durch einen Gitterzaun auf die Gebäude der JVA Kempten. | Bild: pa/dpa/Stefan Puchner

Laut der Staatsanwaltschaft hat sich der Häftling mit Hilfe des Unterhemds an der Tür zu seiner Nasszelle aufgehängt. Er wurde vergangenen Mittwoch vom Wachpersonal tot aufgefunden. Er war allein in seiner Zelle untergebracht. Hinweise einer Selbstmordgefährdung soll es vorab nicht gegeben haben. Die Ermittlungen sollen laut Staatsanwaltschaft in etwa zwei bis vier Wochen abgeschlossen sein.

Der Angeklagte saß in der JVA Kempten in Untersuchungshaft, weil er im Februar dieses Jahres einen 32-Jährigen nach einem Streit in einer Gaststätte in Burgau (Lkr. Günzburg) mit mehreren Messerstichen in den Bauch lebensgefährlich verletzt haben soll. Die Verhandlung hätte am 01. Dezember am Landgericht Memmingen stattgefunden.

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