3

Hungersnot in Ostafrika Humedica schickt Hilfsflug nach Somaliland

Wegen der anhaltenden Hungersnot in Ostafrika schickt die Kaufbeurer Hilfsorganisation Humedica heute ein Flugzeug mit 18 Tonnen Hilfsgütern an Bord in die betroffene Region. Gegen Mittag startete der Hilfsflieger am Allgäu Airport bei Memmingen. Ziel ist Hargeisa in Somaliland.

Von: Rupert Waldmüller

Stand: 12.10.2017

Gemeinsame Aktion gegen den Hunger (v.l,): Wolfgang Groß, Geschäftsführer humedica, Alwin Lichtensteiger, Bürgermeister Memmingerberg, Bernhard Settele von humedcia, Stefan Bosse, Oberbürgermeister Kaufbeuren, Werner Walcher, Stadtrat in Memmingen, und Ralf Schmid, Geschäftsführer Flughafen Memmingen. | Bild: Allgäu Airport/Tom Engel

Medikamente und Zusatznahrung für chronisch unter- und mangelernährte Menschen schickt die Kaufbeurer Hilfsorganisation mit der Antonov AN-12 nach Ostafrika. Vor Ort, in der de facto unabhängigen Republik Somaliland im Norden Somalias, wird eine amerikanische Partnerorganisation die Hilfsgüter in Flüchtlingslagern verteilten.

"Mit diesen dringend benötigten Gütern werden wir viele betroffene Menschen direkt versorgen können."

Wolfgang Groß, Humedica-Geschäftsführer

"Es freut uns sehr dass wir nun auch erstmals eine große Hilfsgütersendung von Memmingen aus auf den Weg bringen können."

Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid

Millionen Menschen betroffen

23 Millionen Menschen sind nach Dürre und Ernteausfällen in Ostafrika derzeit nach offiziellen Angaben vom Hungertod bedroht. Somaliland ist laut Humedica neben dem Jemen am stärksten von der Hungersnot betroffen. Im Sommer hat die Hilfsorganisation aus Kaufbeuren schon einmal einen LKW-Hilfstransport in die Region geschickt.


3

Kommentare

Inhalt kommentieren

Bitte geben Sie höchstens 1000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein: