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Drama in Füssen Dem Ludwig-Festspielhaus droht die Götterdämmerung

Dem insolventen Füssener Festspielhaus geht nun offenbar auch noch das letzte Geld aus: Bis zum Freitag will der Insolvenzverwalter Marco Liebler von den Gläubigern wissen, ob sie bereit sind, ihm Geld für eine Notversorgung des Hauses zu geben. Das Insolvenzverfahren droht zur Hängepartie zu werden.

Stand: 22.09.2016

Premiere des Ludwig2 Musicals im Festspielhaus Füssen | Bild: BR/Rupert Waldmüller

150.000 Euro braucht der Insolvenzverwalter von den Gläubigern, damit in den nächsten vier Monaten wenigstens die laufenden Kosten für Strom, Gas und Versicherung bezahlt werden können. Außerdem möchte er einen Immobilienberater engagieren, der einen Verkauf bis zum Ende des Jahres ermöglichen soll, heißt es in einem Schreiben an die Gläubiger.

Mangelnder Informationsfluß?

Zuletzt hatte der Insolvenzverwalter noch davon gesprochen, einen Kaufvertrag bis Ende September abschließen zu wollen. Ob er das Geld von den Gläubigern bekommt, wie der aktuelle Stand im Festspielhaus-Insolvenzverfahrens ist, und wie viel Interessenten es denn nun wirklich noch gibt, bleibt unklar: Insolvenzverwalter Marco Liebler will sich aktuell nicht zum Verfahren äußern. Viele Beteiligte kritisieren, vom Insolvenzverwalter überhaupt nicht informiert zu werden.


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