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Ferber und der Brexit Verlegen schwäbische Firmen ihre Produktion zurück?

Die Unternehmen in Schwaben müssen sich schon jetzt auf den Brexit einstellen. Das hat der Europaabgeordnete und schwäbische CSU-Bezirksvorsitzende Markus Ferber im Gespräch mit dem BR-Studio Schwaben betont. Von Christian Wagner

Stand: 27.07.2017

Die Unternehmen könnten keinesfalls auf die Austrittsmodalitäten im Frühjahr 2019 warten, so Ferber. Schließlich sei ungewiss, ob auch nach diesem Zeitpunkt Mitarbeiter ohne weiteres ins Vereinigte Königreich geschickt werden könnten. Betroffen seien in Schwaben nicht nur die Automobilzulieferer und die Luftfahrtindustrie sondern auch die Lebensmittelhersteller. Ferber erwartet, dass auch Produktion aus Großbritannien zurück an schwäbische Standorte verlegt wird.

"CSU war nie eine Anti-Europa-Partei"

Auf die Frage, ob der erklärte EU-Austritt der Briten auch die Haltung der CSU zur Union verändert habe, erklärt Ferber, die CSU sei "nie eine Anti-Europa-Partei gewesen", auch wenn man immer die Meinung vertreten habe, dass man viele Dinge ohne die EU besser regeln könne. Angesichts der Herausforderungen durch die Politik von Trump, Putin und Erdogan spürten die Bürger, "da können wir nur als Europäer gemeinsam bestehen".

Brexit - die schwäbischen Unternehmen dürfen nicht abwarten

Auf dem Internationalen Sommerfest der IHK für Schwaben diskutiert Ferber mit dem britischen Botschafter in Deutschland, Sir Sebastian Wood, und Unternehmern über den Brexit und die Folgen für die Wirtschaft der Region. Die Unternehmen könnten keinesfalls auf die Austrittsmodalitäten im Frühjahr 2019 warten, so Ferber. Schließlich sei ungewiss, ob auch nach diesem Zeitpunkt Mitarbeiter ohne weiteres ins Vereinigte Königreich geschickt werden könnten.

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