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Großbrand in Buxheim Millionenschaden durch Kurzschluss

Über eine Millionen Euro Schaden sind am Ostermontag bei einem Brand im Feuerwehrhaus von Buxheim im Unterallgäu entstanden. Ursache ist ein technischer Defekt an einem Einsatzfahrzeug.

Stand: 30.03.2016

Brandfahnder der Kriminalpolizei hatten am Dienstag die Ermittlungen in dem völlig ausgebrannten Feuerwehrgerätehaus aufgenommen. Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass der Brand durch einen technischen Defekt an einem Einsatzfahrzeug ausgelöst wurde. Das Gebäude und zwei darin abgestellte Feuerwehrfahrzeuge wurden durch das Feuer vollständig zerstört.

Kurzschluss in der Stromversorgung möglich

Die Feuerwehrfahrzeuge werden zur Sicherheit permanent mit Strom versorgt, um die Batterien der eingebauten Geräte zu laden. Dabei soll es zu einem Kurzschluss gekommen sein. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Durch die Hitzeentwicklung wurden zwei Atemschutzgeräte zerrissen, die im Feuerwehrhaus lagerten. Diese enthielten jedoch nicht brennbare Atemluft.

Hinweise auf Brandstiftung oder andere Ursachen hatten die Brandfahnder nicht gefunden. Bestätigt wurden die Ermittler auch durch die Beobachtung eines Nachbarn des Feuerwehrhauses. Er hatte am Ostermontag beobachtet, wie zunächst das Führerhaus eines Feuerwehrautos in Brand geraten war. Das Feuerwehrhaus soll nun noch durch einen Sachverständigen begutachtet werden, da die Statik des Gebäudes durch den Brand beeinträchtigt sein könnte.

Gemeinderat berät über Folgen des Brandes

Der Gemeinderat von Buxheim wird sich noch diese Woche mit den Folgen des Brandes befassen. Dabei geht es in erster Linie um einen Ersatz für die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrleute und für die beiden zerstörten Fahrzeuge. Auch eine Notunterkunft für die Feuerwehr muss gefunden werden. Rund 150 Feuerwehrkräfte aus Memmingen, Memminger-Berg, Amendingen, Buxach, Steinheim und Ottobeuren waren vor Ort um das Feuer zu löschen.

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