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Nach Großbrand in Bad Grönenbach Schadenssumme bei fast einer Million

Nach dem Brand einer Futterhalle bei Bad Grönenbach (Lkr. Unterallgäu) hat sich der Schaden aufs Dreifache erhöht. Und: Im Ort liegen Teilchen der Photovoltaikanlage, die auf dem Hallendach war.

Von: Andrea Trübenbacher

Stand: 11.03.2016

Bei dem Feuer im Ortsteil Schulerloch am Donnerstagnachmittag schmolzen die Solarpanele. Rauch und Wind trugen dünne und leicht brüchige Teile der Beschichtung bis weit in den Ort hinein, so Bad Grönenbachs Bürgermeister Bernhard Kerler zum BR. Sie seien zwar nicht giftig, aber sehr scharfkantig. Vor allem Kinder, die solche Teilchen anfassten, könnten sich leicht schneiden, warnt Kerler.

Strohhäcksler fing Feuer

Eine Seite des Dachs war mit Solarmodulen bedeckt.

Statt auf 300.000 Euro, wie anfangs geschätzt, summiert sich der Schaden laut Polizei nun auf 900.000 Euro. Neue Details gibt es auch zum Brandverlauf: Ein in der Halle betriebener Traktor mit Strohhäcksler geriet plötzlich in Brand. Das Feuer breitete sich schlagartig in der mit Stroh und Heu gefüllten Futterhalle aus und konnte nicht mehr gelöscht werden. Warum der Häcksler Feuer fing, ist unklar.

Die Feuerwehren, die mit rund 140 Kräften im Einsatz waren, verhinderten das Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude und ließen die Halle kontrolliert abbrennen.

Kälber gerettet, Jungbauer leicht verletzt

In der Halle waren vorübergehend knapp 40 Kälber. Sie konnten unversehrt ins Freie gebracht werden. Ein Mensch hatte eine leichte Rauchvergiftung. Auf dem Hof hatte es bereits im vergangenen August gebrannt. Damals ging eine ältere Halle in Flammen auf.

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