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Aitrang im Ostallgäu Bürger müssen Trinkwasser abkochen

Im Trinkwasser der Ostallgäuer Gemeinde Aitrang sind Coli-Bakterien und Keime entdeckt worden. Das Gesundheitsamt hat deshalb angeordnet, dass vorsichtshalber das Leitungswasser bis auf Weiteres abgekocht werden muss.

Stand: 30.10.2017

Aus einem Wasserhahn fließt Wasser. | Bild: BR/Herbert Ebner

Betroffen sind alle Abnehmer, die vom Brunnen Heiligenwald versorgt werden, also wohl nur Aitrang selbst und nicht die Ortsteile Binnings, Görwangs, Huttenwang, Krähberg, Münzenried, Neuenried, Umwangs, Wenglingen und Wolfholz. Die gefundenen Bakterien deuten laut Behörde darauf hin, dass das Wasser durch Fäkalien verunreinigt worden sein könnte. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass im Wasser auch Krankheitserreger vorhanden sind, die jedoch durch das Abkochen abgetötet werden.

Wann muss abgekocht werden?

Insbesondere beim Zähneputzen und Waschen von Obst, Salaten, Gemüse sollte abgekochtes Wasser verwendet werden. Gleiches gilt für landwirtschaftliche Betriebe, die das Wasser zur Reinigung von Milchgeschirr oder dergleichen verwenden. Beim Baden und Duschen besteht laut Gesundheitsamt jedoch nur ein sehr geringes Risiko, sofern nicht übermäßig viel Wasser geschluckt wird. Erst wenn das Wasser wieder keimfrei ist, wird das Abkochgebot aufgehoben. Die Gemeinde Aitrang informiert auf ihrer Internetseite über den Stand der Dinge.


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