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ADAC-Tourismuspreis Bayern Wasserlaufen im Allgäu und "App" ins Fichtelgebirge

Innovative Ideen und Impulse im Tourismus wurden am Donnerstag beim ADAC-Tourismuspreis in Altusried im Oberallgäu ausgezeichnet. Zwei der begehrten Auszeichnungen gingen ins Allgäu – an die Allgäu GmbH und nach Pfronten.

Stand: 04.02.2016

Landschaft im Allgäu | Bild: picture alliance/dpa

Mit großer Freude hat der Geschäftsführer der Allgäu GmbH, Bernhard Joachim, bei der Verleihung des ADAC-Tourismuspreises Bayern 2016 reagiert. Er sprach von einer Ehre und einem guten Tag für das Allgäu.

Drei Höhenlagen und Landschaftsformen verbunden

Ausgezeichnet wurde die Allgäu GmbH für die sogenannte Wandertrilogie Allgäu – ein "innovatives Leuchtturmprojekt im Bayerischen Tourismus", so die ADAC-Jury. Den Allgäuern sei es gelungen, so August Markl, ADAC-Präsident und Vorsitzender des ADAC-Südbayern, die vielen Landschaftsformen in drei Höhenlagen zu verbinden und zusätzlich unverwechselbare Geschichten zu erzählen.

Auf knapp 900 Kilometern, drei Routen und 53 Etappen im gesamten Allgäu können sich die Urlauber bei der Wandertrilogie austoben. Auf der einheitlichen Beschilderung finden sie Informationen über Quartiere, Gaststätten, Bus- und Bahnverbindungen oder Geschichten zu den Landschaften. Die Routen führen die Wanderer ins hügelige Unterallgäu, ins Voralpenland und bis zu den Allgäuer Berggipfeln. Je nach Wandertyp werden die Wege als "Wiesengänger", "Wasserläufer" oder "Himmelsstürmer" erkundet.

Mit moderner Technik durchs Fichtelgebirge

Platz zwei des ADAC-Tourismuspreises Bayern 2016 ging an das Fichtelgebirge und die dortige "QR-Tour Tablet App Bad Berneck & Goldkronach". Gestaltet wurde die innovative App von 12 Programmieren, Künstlern und Autoren.

Ritter und Märchen für Kinder und Familien

Einmal wie ein Burgherr fühlen auf dem Ritterspielplatz in Pfronten.

Der dritte Platz landete erneut im Allgäu und wurde an das Themenspielplatzkonzept in Pfronten verliehen. Die Ostallgäuer Feriengemeinde setzt auf Familienurlaub und hat gemeinsam mit drei Hoteliers und einem Berghüttenbetreiber 12 Themenspielplätze und einen klassische  Spielplatz in den Ortsteilen angelegt. Für Kinder gibt es etwa einen Ritter- und Burgenspielplatz inklusive dem Besuch eines waschechten Ritters, den ersten Computerspielplatz Deutschlands, der Bewegung und soziale Interaktion mit Computerkids fördert, einen 3D-Bogenschieß-Parcours oder einen Waldseilgarten.

Jan Schubert, Tourismusdirektor in Pfronten, sieht den Preis als Bestätigung und wichtigen Impuls für die seit zehn Jahren erfolgten Bemühungen, Pfronten für Familienurlauber attraktiver zu machen. Der Preis sei ein Anreiz für weitere Betriebe, in den Familientourismus und entsprechende Angebote zu investieren. Der ADAC-Tourismuspreis ist mit Marketing-Unterstützung im Wert von 30.000 Euro ausgestattet.


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