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Onlinespiel Wie der "Schulzzug" Trump, Putin und Petry aus dem Weg räumt

Der Hypetrain für den Kanzlerkandidaten der SPD, Martin Schulz, ist nicht zu stoppen. Zumindest virtuell. Denn in einem Spiel, das sowohl online als auch als App auf dem Smartphone gespielt wird, kann man jetzt selbst den "Schulzzug" rollen lassen.

Von: Dominic Possoch

Stand: 20.03.2017

Entstanden ist das Onlinespiel "Schulzzug" bei einem sogenannten Hackathlon. Innerhalb von 18 Stunden hat ein sechsköpfiges Team das Game entwickelt. 40 Interessierte hatte die SPD zu ihrem "SPDHack" eingeladen. Martin Schulz selbst war via Skype zugeschaltet, bedankte sich später über Twitter. Ziel des Spiels: mit dem Zug viele Münzen und Sterne einsammeln, um bis zum Kanzleramt zu rollen.

Auch Frauke Petry und Donald Trump sind einprogrammiert

Das Spiel selbst ist eine Art Hindernis-Parcours. Mauern und Schranken müssen umfahren werden oder der Spieler lässt den "Schulzzug" drüber hüpfen. Gelegentlich tauchen auch Widersacher auf: Pixelhaufen, die an Frauke Petry, Donald Trump oder Wladimir Putin erinnern sollen stehen dann auf den Gleisen. Laut Spielanleitung "fiese Populisten", die versuchen, mit ihren "mauerorientierten Ideologien den Weg zu versperren".

Wer die Figuren über den Haufen fährt, bekommt Minuspunkte, die man doch lieber "für die Solidargemeinschaft ausgeben" sollte. Allerdings: Fährt der Spieler vorher über einen Stern, erhöht der Zug die Geschwindigkeit, wird unverwundbar und kassiert dann sogar Punkte für jedes überfahrene Hindernis - ganz gleich ob einfache Schranke oder Pixel-Ebenbild von Petry, Trump und Co.


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