Eine Frau kämpft sich durch den Schneesturm
Tote in den USA Schneesturm fordert Menschenleben
"Nemo" hat in den USA jede Menge Chaos angerichtet: Mindestens neun Menschen sind ums Leben gekommen. Mehr als 650.000 Haushalte waren ohne Strom. Langsam normalisiert sich die Lage.
Der Sturm ist raus auf den Atlantik gezogen, die Aufräumarbeiten stehen an. Der viele Schnee wird die Menschen an der US-Ostküste aber noch länger beschäftigen. Der Verkehr läuft langsam wieder an, nachdem tausende Flüge gestrichen worden waren. Das Fahrverbot, dass etwa der Gouverneur von Massachusetts verhängt hatte, ist wieder aufgehoben.
Stromausfall, Notstand, Tote
Auf das Konto des Blizzards gehen einige tödliche Unfälle: So wurden beispielsweise im US-Staat New York ein 74-jährigen Mann überfahren, in Connecticut eine 81-Jährige. Medienberichten zufolge starben ein elfähriger Junge und ein 20-jähriger Mann in Boston an Kohlenmonoxidvergiftungen, weil sie sich in Autos wärmen wollten, deren Auspuffe mit Schnee verstopft waren.
"Dieser Sturm wird in den Top 5 der bekannten Schneestürme landen."
Meteorologe David Stark vom Nationalen Wetterdienst
"Nemo" war mit heftigen Schneefällen und heftigen Windböen über den Nordwesten der USA hereingebrochen. Binnen weniger Stunden fiel mehr als ein Meter Schnee.
Erinnerungen an "Sandy"
Für die Menschen in New York und New Jersey kommt Blizzard "Nemo" nur drei Monate nach dem Schrecken durch Sturm "Sandy". Er hatte Ende Oktober Dutzende Menschen in den Tod gerissen und zu wochenlangen Stromausfällen geführt. Die am schlimmsten betroffenen Landstriche haben sich von den Folgen des Sturms immer noch nicht erholt.

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