Die kleine Wörnitz in Donauwörth wirkt wie überzuckert
Wintereinbruch Der Schnee ist da - und bleibt
Die Vorhersagen der Meteorologen haben gestimmt - der Winter ist eingezogen in Bayern. Schnee- und Eisglätte machen den Autofahrern in vielen Regionen zu schaffen. Am Wochenende kommt noch mehr Schnee hinzu. Und es wird frostig.
Im Allgäu und den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg ereigneten sich am Donnerstag viele Unfälle. Als Unfallschwerpunkt nennt die Polizei die A7, auf der einige Autofahrer zu schnell unterwegs waren und ins Schleudern gerieten. Ein Autofahrer verunglückte bei Hopferau tödlich. Der 38-jährige Fahrer kam von der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.
Bei weiteren Unfällen auf der A7 wurde eine Person leicht verletzt. Auf der A96 stürzte ein LKW um. Auf der B300 bei Krumbach blockierte ein querstehender LKW die Fahrbahn. Im Unterallgäu blieben bei einem Unfall mit einem Linienbus alle fünf Insassen unverletzt.
Starker Schneefall in Niederbayern
Ratgeber
Starke Schneefälle führten am Donnerstagabend zu teilweise chaotischen Verkehrsverhältnissen auf der Ruselbergstrecke zwischen Deggendorf und Regen im Bayerischen Wald. Ein bergab fahrender Wagen kam auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte in einen entgegenkommenden Kleinbus. Drei Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Die Ruselbergstrecke musste talwärts vorübergehend komplett gesperrt werden. Inzwischen ist die Unfallstelle geräumt. Die Straße ist wieder frei.
Behinderungen in Ober- und Mittelfranken
In Oberfranken kam es seit Donnerstagmorgen immer wieder zu Unfällen. Auf der B303 zwischen Tröstau und Bad Berneck im Landkreis Bayreuth besteht Schneekettenpflicht. Behinderungen bei der Bahn gab es in Mittelfranken rund um Nürnberg. Auf mehreren Strecken blockierten umgestürzte Bäume die Gleise. Auf den betroffenen Strecken werden Busse eingesetzt.
Unterfranken: bislang nur wenig Schnee
In Unterfranken machte sich der Wintereinbruch bisher kaum bemerkbar. Hier meldete sich der Winter mit weitgehend sanftem Schneefall.
Für die kommenden Tage rechnet der Deutsche Wetterdienst deutschlandweit mit Schneefällen oberhalb von etwa 400 Höhenmetern. Von bis zu 20 Zentimetern Schneehöhe ist die Rede. Begleitet wird der Wintereinbruch von böigem Wind, so dass mit Schneeverwehungen zu rechnen ist.

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