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Starkregen und Kälte Schlechtes Wetter für Karnevalsauftakt und Laternenumzüge

Schlechte Aussichten für den Start der närrischen Jahreszeit am 11. November: Kälte, Regen und sehr frischer Wind dürften den Jecken am Samstag die Stimmung vermiesen. Auch bei den Laternenumzügen sollten sich die Kleinen warm anziehen.

Von: Claudia Steiner

Stand: 11.11.2017

Ein Mädchen reitet am 08.11.2017 während einem Martinsumzug in Stuttgart (Baden-Württemberg) als St. Martin vor dem Umzug. Bereits vor dem eigentlichen Martinstag am 11. November finden bereits Laternenumzüge statt. Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Bild: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Vor allem im Allgäu, im Schwarzwald und in den Alpen erwarten die Meteorologen starken Regen. Für das südliche Allgäu gilt bis Sonntag 20.00 Uhr sogar eine Unwetterwarnung vor ergiebigen Dauerregen. Es werden Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Liter pro Quadratmeter erwartet, in Staulagen sogar bis zu 120 Liter. Laut Deutschem Wetterdienst sind Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen von Bächen und kleinen Flüssen möglich. Zudem könnten einzelne Erdrutsche auftreten.

Regenschirm zum Laternenlaufen

Besonders im Süden Deutschlands sollten die Kinder auf Laternenumzügen am Martinstag angesichts des erwarteten Regens besser auf wetterfeste Kleidung und einen Regenschirm setzen, riet der Deutsche Wetterdienst.

Neun Grad in den Karnevalshochburgen

Bei Höchsttemperaturen um die neun Grad sollte in den Karnevalshochburgen des Rheinlands am 11. Tag des 11. Monats um Punkt 11 Uhr 11 auch noch einmal das Outfit für die Straßenfeiern überdacht werden - knappe Funkenmarie-Röcke könnten bei den Temperaturen etwas zu frisch sein.

Schneefallgrenze sinkt

Die Nacht zu Sonntag dürfte sogar frostig werden und auch tagsüber klettert das Thermometer nur auf Höchstwerte zwischen vier und zehn Grad. Kein Wunder also, dass auch die Schneefallgrenze zum Beispiel in Oberbayern bis ins höhere Flachland sinkt. In den Alpen schneit es zum Wochenbeginn nach Angaben der Meteorologen in viele Täler. In den Mittelgebirgen sinkt die Schneefallgrenze am Sonntag auf 700, am Montag sogar bis auf 500 Meter. Teilweise kann es auch Bodenfrost geben.


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