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17 Menschen getötet Schießerei an Schule in Florida

An einer High Schoolin Parkland im US-Bundesstaat Florida fand ein Amoklauf statt. 17 Menschen wurden dabei getötet, 14 wurden verletzt. Viele davon befinden sich in einem kritischen Zustand.

Stand: 15.02.2018

Students are evacuated by police out of Marjorie Stoneman Douglas High School in Parkland after a shooter opened fire on the campus.  | Bild: picture-alliance/dpa/Mike Stocker

Bei einer Schießerei in einer High-School sind im US-Bundesstaat Florida 17 Menschen getötet worden. 14 weitere werden mit teils schweren Verletzungen in Krankenhäusern behandelt. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben in einer nahegelegenen Gemeinde einen 19-jährigen Verdächtigen in Gewahrsam. Es handele sich um einen früheren Schüler, der als Disziplinarmaßnahme der Schule verwiesen worden war. Zwölf Menschen seien im Schulgebäude erschossen worden, zwei außerhalb und eine weitere Person in einer Straße in der Nähe.

Amoklauf in Florida

Am Nachmittag waren Schüsse aus der Marjory Stoneman Douglas High School in der Kleinstadt Parkland gemeldet worden. Schüler schickten Textbotschaften aus dem Gebäude an ihre Eltern und berichteten von Polizei. TV-Luftaufnahmen zeigten in die Schule gehende Einsatzkräfte und Dutzende Schüler, die danach aus dem Gebäude rannten oder es zügig verließen. Nach dem Vorfall sagte Sheriff Israel, zwölf Menschen seien im Schulgebäude erschossen worden, zwei außerhalb der Einrichtung und eine weitere Person in einer Straße in der Gegend. Zwei andere seien später in medizinischer Behandlung gestorben. Neben der Polizei vor Ort nahm auch das FBI Ermittlungen auf.

Täter ist ehemaliger Schüler

Mit Blick auf den Verdächtigen sagte der Sheriff, dieser sei außerhalb der Schule in einer nahegelegenen Gemeinde aufgefunden und festgenommen worden. Auch der Name des mutmaßlichen Täters wurde bereits veröffentlicht: Nikolas C. habe während des Angriffs mindestens eine Schusswaffe und mehrere Magazine bei sich getragen, hieß es. Details dazu, wann der Ex-Schüler die Einrichtung in der Vergangenheit besuchte, gab der Sheriff zunächst nicht bekannt. Die Ermittler hätten Posts des Verdächtigen in den sozialen Netzwerken analysiert und dabei Material gefunden, das "sehr, sehr verstörend" sei, sagte Israel.

Entsetzen überall im Land

Der Gouverneur von Florida hat die Attacke wörtlich als "das pure Böse" verurteilt. Auch andere US-Politiker äußerten sich entsetzt. Die für Florida im Repräsentantenhaus sitzende Demokratin Wasserman-Schultz sprach von einer Epidemie von Waffengewalt.


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