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Bayerisches Fernsehen Rundschau sendet aus neuem Studio

Virtuelle Technik, Kamera-Roboter, Echtzeit-Grafiksystem - das Nachrichten-Flaggschiff des BR kommt seit 7. August aus einem hochmodernen Studio. Den Zuschauer erwarten brillante Bilderwelten

Stand: 06.08.2017

Rundschau Studio 2017 | Bild: BR / Markus Konvalin

Entstanden ist das moderne Nachrichtenstudio in gemeinsamer Arbeit von Redaktion und Produktionstechnik des BR. Kernstück ist eine “Greenbox“, vor der die Moderatorinnen und Moderatoren nun stehen und die für die Zuschauer in den Rundschau-Farben mit einer stilisierten Weltkarte erscheint. Auf dieser Fläche werden virtuell Videos, Bilder und Grafiken in hochauflösender Qualität eingeblendet.

Kamera-Roboter und Echtzeitgrafiksystem

Während die bisherigen “Rundschau“-Sendungen von drei Kameraleuten direkt im Studio aufgenommen wurden, stehen im neuen Studio nun drei Kameraroboter. Sie werden vom benachbarten Regieraum aus von Kameraleuten per “Joystick“ gesteuert. Ein Echtzeitgrafiksystem erlaubt es, dass die Grafiken bereits vor der Sendung in den Ablauf eingebaut und vom Computer automatisch ausgespielt werden können.

"Das bisherige Rundschau-Studio war das Dienstälteste, das es in Freimann noch gab. Als ich die Rundschau-Leitung vor drei Jahren übernommen habe, war einer der ersten Aufgaben, eine Studio- und Designerneuerung durchzuführen. Zeitgleich zur Verlängerung der Rundschau auf 30 Minuten im letzten Herbst haben wir Teile des neuen Designs schon umgesetzt. Große Teile der neuen Technik und das Knowhow brauchen wir auch im neuen geplanten Aktualitätenzentrum in Freimann, das ziehen wir also mit um. Mit dem neuen, modernen Studio können wir, wenn das geplante Aktualitätenzentrum in Freimann fertig ist, dorthin umziehen."

“Rundschau“-Leiterin Anja Miller

Bei einer Präsentation des neuen Studios am 26. Juli erklärte BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs: “Das wird die stärkste Rundschau, die es je gab: Doppelte Sendezeit, ausgebautes Korrespondentennetz in Bayern, engste Zusammenarbeit mit den Fachredaktionen, erfahrene Moderatoren, alles in einem hochmodernen, nagelneuen Studio. In diesen 30 Minuten können wir die geballte journalistische Kraft des Bayerischen Rundfunks auf den Sender bringen.“

Produktions- und Technik-Direktorin Prof. Birgit Spanner-Ulmer sagte bei der Pressevorführung: "Mit der neu gestalteten Rundschau gelingt uns ein optisch sehr ansprechendes und technisch hoch anspruchsvolles, innovatives Format in bester Video- und Tonqualität, das unsere Zuschauer hoffentlich begeistern wird. Ein Echtzeit-Grafiksystem sowie Kamera-Roboter, die teilautomatisiert ihre Position anfahren, sind erstmalig im BR im Einsatz. Die neue Arbeitsteilung ermöglicht eine smarte und trimediale Zusammenarbeit zwischen Produktion, Technik und Redaktionen und ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft des BR."

"Nah dran sein"

“Die wichtigsten Themen aus und für Bayern“ – dieses Motto bleibt der Markenkern der neuen Rundschau. Internationale und bundesweite Themen sind weiterhin wichtiger Bestandteil der Sendung, werden aber verstärkt mit Blick auf ihre Bedeutung für die bayerischen Zuschauer beleuchtet. “Nah dran sein“ ist die Devise der Reporterinnen und Reporter, die in der Region unterwegs sind und von dort berichten. Fachwissen und regionale Kompetenz zeichnen die Sendung ebenso aus wie die Vertiefung von Wissen mittels Grafiken, Erklärstücken und Faktenchecks, Gesprächspartnern aus den BR-Fachredaktionen sowie aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport.


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