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Politischer Aschermittwoch Robert Habeck, Grüne: "Lage ist zu ernst für dumme Sprüche"

"Man muss schon Klartext reden", sagt der neue Grünen-Vorsitzende Robert Habeck vor seiner ersten Aschermittwochrede. Er wolle dabei allerdings einen sachlichen Ton anschlagen, betonte er in der radioWelt auf Bayern 2.

Stand: 14.02.2018

Robert Habeck, Bündnis 90/ Die Grünen | Bild: picture-alliance/dpa

Grünen-Chef Robert Habeck hat vor seinem heutigen Aschermittwochsauftritt großen Respekt.

"Dass Fasching und Karneval nicht zu meinem Brauchtum gehört, wissen wahrscheinlich alle. Aber es gibt eine spiegelbildliche Verbundenheit, die Geradlinigkeit und Dickschädeligkeit entspricht ein bisschen dem Menschenschlag in meinem Land. Deswegen bin ich ganz neugierig, wie es dann so ist, wenn Fischkopf auf bayerische Löwen trifft."

Robert Habeck

Robert Habeck betonte, dass er einen sachlichen Ton anschlagen wolle: "Die Lage ist zu ernst für dumme Sprüche", sagte im Interview mit der radioWelt am Morgen auf Bayern 2.

"Man muss schon Klartext reden (….) und der Aschermittwoch ist das Format, bei dem man nicht darum herum reden soll, wer was in diesem Land verursacht. Aber man muss nicht noch Sand in das Getriebe schmeißen."

Robert Habeck


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