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Vor dem Landtag Proteste gegen Skischaukel am Riedberger Horn

Im Landtag steht eine Änderung des Landesentwicklungsprogrammes auf der Tagesordnung. Damit würde der umstrittene Ausbau des Skigebietes am Riedberger Horn möglich. Naturschützer protestierten noch vor der Landtagssitzung dagegen.

Stand: 09.11.2017

Rund 50 Naturschützer hatten sich kurz nach acht am Münchner Maxmonument versammelt, um gegen den Ausbau des Skigebietes am Riedberger Horn zu protestieren. Zu der Aktion hatten unter anderem der Bund Naturschutz in Bayern, der Deutsche Alpenverein und die Grünen aufgerufen. Richard Mergner, der Landesbeauftragte des Bund Naturschutz kritisierte die vorgesehene Änderung des Landesentwicklungsprogramms.

"Hier wird die Axt an den Alpenplan gelegt. Ein Schutzinstrument, eines der letzten, das wir haben, in dem ein Teil der bayerischen Alpen für die Wanderer, für die Skitourengeher, aber ohne technische Infrastruktur erhalten bleiben soll."

Richard Mergner, Landesbeauftragter Bund Naturschutz

Am Maxmonument, sozusagen am Fuße des Landtages verklebten die Aktivisten eine Leinwand vom Riedberger Horn mit Pistenbulli, neuer Seilbahn, neuer Bergstation und natürlich der geplanten neuen Skipiste. Die Aktion wurde vor Beginn der Landtagssitzung beendet.


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