Aufregung an der Schule Polizei schaut unter Kleidung der Kinder
Entsetzen bei Eltern und Kindern - Grund ist eine fragwürdige Leibesvisitation der Münchner Polizei: Die Beamten sollen Schülern unter die Kleidung geguckt haben, um einen Diebstahl aufzuklären.
Aufregung an einer Münchner Wirtschaftsschule: Wie jetzt bekannt wurde, ist die Polizei bei einem Einsatz in dieser Woche wohl deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Dabei wurde sie nur gerufen, um einen Fünf-Euro-Schein auffindbar zu machen.
Leibesvisitation wegen fünf Euro
Es begann harmlos: Ein Jugendbeamter befand sich laut Polizei in der Schule, um dort Achtklässler vorbeugend über Gewalt unter Jugendlichen aufzuklären. Da meldete sich ein Mädchen und sagte, ihr seien fünf Euro gestohlen worden. Der Beamte bot dem Dieb an, den Geldschein anonym im Nebenraum abzulegen. Doch es tat sich nichts, kein Schüler gab Geld ab.
BHs geöffnet, Unterhosen durchsucht
Der Mann holte Verstärkung. Und die gerufenen Kollegen gingen der Sache unerwartet energisch auf den Grund. Zwei Beamtinnen durchsuchten die Mädchen, drei Beamten die Jungs - und sie waren dabei nicht gerade zimperlich: Einige Mädchen mussten offenbar BHs öffnen, die Jungen mussten sich in die Unterhosen schauen lassen. Das hat Polizeisprecher Wolfgang Wenger inzwischen bestätigt.
Polizei bittet um Entschuldigung und leitet Ermittlungen ein
Dem Polizeisprecher zufolge hat der Leiter der zuständigen Inspektion inzwischen bei den Eltern der Kinder und Jugendlichen persönlich um Entschuldigung gebeten. Außerdem werde alles versucht, um den Vorgang lückenlos aufzuklären. Wenger erklärte außerdem, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei - und zwar wegen Verdachts der Nötigung. Wenger sagte wörtlich: "Wir sehen das als unverhältnismäßig an und werden entsprechend Konsequenzen ziehen."
Die SPD verlangt Aufklärung der Vorgänge
Vollständige Aufklärung verlangt auch die Münchner SPD, und zwar in Person von Florian Ritter. Wenn denn die Vorwürfe stimmten, so der Landtagsabgeordnete, wonach die 13- bis 14-Jährigen teilweise sogar im Genitalbereich untersucht worden seien - dann sei dies in mehrfacher Hinsicht skandalös. Ritters Forderung: Innenminister Herrmann müsse Maßnahmen ergreifen, um ähnliche Übergriffe zu verhindern.

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aufrechter Bürger, Mittwoch, 05.Dezember, 15:38 Uhr
18. vorschnelle Forderungen mancher Forumsteilnehmer
Ich finde es höchst bedenklich, wenn allein aufgrund des eigenen - subjektiven - Rechtsempfindens Forderungen nach irgendwelchen schwerwiegenden Rechtsfolgen oder gar drakonischen Maßnahmen gegen die ins Visier des Zorns einiger Kommentatoren geratenen Polizeibeamten aufgestellt werden. Wer von den Kommentatoren ist denn Jurist? Wer kann die vorliegende Sache denn wirklich rechtlich fundiert beurteilen? Wer von den Kommentatoren hat denn Einblick in die offiziellen Ermittlungsakten? Ich schätze mal, man liest halt, was in einer irgendwo steht und geht davon aus, dass sich alles minutiös bis ins Detail auch tatsächlich so zugetragen hat, wie es vom Verfasser eines Berichtes geschildert wird. Auch dieser dürfte nicht dabei gewesen sein und ist seinerseits auf Informationen angewiesen. Wer von den Kommentatoren war bei der Durchsuchung dabei, dass man genau mit völliger Sicherheit sagen, ob tatsächlich Rechtswidrigkeit vorliegt? Die Unschuldsvermutung, solange keine Schuld endgültig festgestellt wird, ist in unserem Lande neben anderen hohen Gütern auch ein hohes Gut und es ist auch gut so, dass nicht unreflektiert dem Druck der Öffentlichkeit nachgegeben wird. Die Unschuldsvermutung gilt natürlich auch für Polizeibeamte, darin dürften sich alle einig sein, die hier ernsthaft diskutieren wollen. Da nun jetzt aber offenbar schon mal ein Ermittlungsverfahren eigeleitet wurde, sollte man daher auch auf dessen Ergebnis warten, bevor laut schreiend möglicherweise irgendwelche personellen Konsequenzen oder ähnliches gefordert werden. Ermittlungsverfahren bedeutet auch nicht Vorverurteilungsverfahren, oder dass man automatisch schon als schuldig gilt, sondern vielmehr, wie der Wortlaut schon verrät, ein Verfahren zur Ermittlung der Wahrheit, da es in diesem Fall ja diesbezüglich offensichtlich Meinungsverschiedenheiten gibt - nicht mehr und nicht weniger. Wie würden sich denn die sich hierdurch angesprochenen Kommentatoren fühlen, würden sie – ihrem persönlichen Rechtsempfing
PaulK, Dienstag, 04.Dezember, 19:52 Uhr
17.
Diese vier Polizeibeamte sind eine Gefahr für die Gesellschaft und gehören
umgehend suspendiert!
Kinder und Jugendliche sollten in unserer Gesellschaft den größten Schutz genießen. Vor allem an Orten wie Schulen sollte dieser Schutz oberste Priorität haben.
Und wer diesen Schutz auf unfassbare und übelste Art und Weise, ohne auf Menschen- und Personenrechte zu achten, verletzt und diese Kinder sexuell nötigt und bloßstellt, ist eine tickende Zeitbombe. Diese Polizisten verstehen und respektieren weder Gesetz noch Ethik und üben willkürliche Selbstjustiz aus.
Und da diese Polizisten mit Vorsatz gehandelt haben, sollte diese Straftat noch schwerer bestraft werden!
Leider muss man dazu noch sagen, dass auf Grund der Härte und
Rücksichtslosigkeit dieser Straftat davon auszugehen ist, dass andere Polizisten ähnlich gehandelt hätten und blind die Tat ausgeführt hätten.
Daher liegt leider zudem ein Fehler im System vor, bei dem Polizisten schlecht und falsch ausgebildet werden, und der Bürger leider keinen Schutz vor polizeilichen Übergriffen und Straftaten hat.
Die Politik sollte langsam darauf reagieren, dass die Bürger in Bayern zunehmend Angst vor der Polizei haben, und sich nicht mehr geschützt fühlen.
Es ist eine Schande und macht mich traurig und ratlos.
Norbert Berger, Montag, 03.Dezember, 23:11 Uhr
16. da fehlt's weit am Hirn!!!
das ist ja unglaublich!!!! hat hier keiner der 5 "Beamten" (Polizisten) sein offensichtlich nicht vorhandenes "Resthirn" eingeschaltet und die Aktion nicht zugelassen!!! Da muss es echt sehr weit fehlen und man bekommt jede Menge Angst vor den "Gesetzesvertretern" in "Grün"!! der absolute Wahnsinn!!! Eine - von der betroffenen Schülerin - wenn überhaupt den Tatsachen entsprechendes zweifelhaftes Fehlen eines 5 EUR Scheines - in einer solch sinnlosen und schwachsinnigen und dazu gesetzteswidrigen Leibesvisitation gipfeln zu lassen, zeigt, wie grenzenlos dumm und unausgebildet unsere Polizei offensichtlich ist!!!! Das gibt ein fettes Nachspiel - und das zu Recht!!! Da ist 100% einer der betroffenen Eltern ein Anwalt - und wenn nicht, haben wohl genügend eine RS-Versicherung (wobei die für so eine Sachlage eh nicht von Nöten ist), um den Polizisten und der sich dahinter befindlichen Exekutive ordentlich eins auf die Nüsse zu geben, auf dass so eine Aktion nicht mehr vorkommen wird!!! 100% - meine "Gratulation" an die Polizisten ;-)
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