<<< AUF DEN PFEIL LINKS KLICKEN <<< Pferd in der Tankstelle
Und plötzlich stand ein Pferd in einer Regensburger Tankstelle. Fernando nämlich, der seiner Besitzerin bereits öfter ausgebüchst ist. "Er hat sich einfach nur umgeschaut und ist ohne Schaden anzurichten
zurück zu den Zapfsäulen geschlendert", sagt Tankstellen-Mitarbeiterin Tatjana Schmidl. Dort hielten die Menschen das Tier mit Brezen bei Laune, bis die Polizei eintraf und die Besitzerin ein ernstes Wort mit Fernando sprach.
Aus dem Polizei-Jahr 2012 Vom fliegenden Häusl zum flüchtenden Gschpusi
Die Bayern sind ein besonderer Menschenschlag: Sie fliegen mit Toiletten umher, lassen sich von Parkautomaten bezahlen, haben Bier im Blut und laufen herum, wie Gott sie schuf. 2012 war ein Jahr der Kuriosa. BR.de zeigt sie Ihnen.
Lauter Nackerte
1
Der Nackt-Jogger von Grafenwöhr
Monatelang beschäftigte ein nackter Jogger die Menschen von Grafenwöhr. Mal wurde er beim Schwammerlsuchen gesichtet, dann drehte er seine Runden mit maximal einer Mütze oder einer Sturmhaube bekleidet. Einmal reckte er sein Hinterteil auch aus einem fahrenden Auto. Die Polizei verhaftete einen 39-Jährigen.
2
"Bestes Stück" fürs falsche Publikum
Recht schnell wurde das Treiben eines Exhibitionisten im Zug von München nach Kempten gestoppt. Ein 68-Jähriger hatte nahe Buchloe drei jungen Frauen "sein bestes Stück" gezeigt. Pech für ihn: Ein Fahrgast war Polizist. Der nahm den Mann umgehend fest.
3
Zwei Nackerte in der Tankstelle
Wettschulden sind Ehrenschulden, dachten sich zwei Männer im Alter von 23 und 26 Jahren und machten ihr Versprechen wahr: Nackt betraten sie eine Würzburger Tankstelle und rannten eine Straße hinunter. Passanten riefen die Polizei. Die stellte 2,4 und 3,3 Promille bei ihnen fest und verordnete ein Nickerchen in einer Ausnüchterungszelle.
4
Fleischeslust am Dönerspieß
Zwei Dinge, die nicht zusammenpassen: ein Exhibitionist und ein Dönerspieß. Ein Unbekannter näherte sich in einer Dönerbude einer Frau, zog seine Hose herunter und machte sich an sich zu schaffen. Wenn Passanten vorbeikamen, versteckte er sich. Die Frau rief ihren Mann und Bruder zu Hilfe. Als die Männer kamen, flüchtete der Täter mit einem Mountainbike.
5
Die vermisste Badehose
Ein Dieb hat einen 77-Jährigen bloßgestellt: Während das Opfer nackt ein paar Runden im Waldsee in Lindenberg drehte, klaute er ihm das einzige Kleidungsstück, das er am Ufer zurückgelassen hatte - die Badehose. Andere Badegäste borgten dem Rentner ein Handtuch, damit er sich bedecken konnte, als er die Polizei rief. Die fahndete vergeblich nach der Beute.
6
Fischfutter für den Nacktbader
In einem See in Grafenrheinfeld drang ein Schwimmer ins Angelrevier eines 15-Jährigen ein. Der nahm er eine Schleuder und schoss mit Fischfutterkugeln auf den Nacktbader. Der dachte, es wären Steine und flüchtete. Der Angler bekam eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Gegen den Badegast wurde wegen verbotswidrigen Nacktbadens ermittelt.
7
Kein schöner Gassigang
Eine 24-jährige Spaziergängerin, die ihren Hund Gassi führte, wurde in Weiden von einem Mann belästigt. Der Unbekannte trat ihr mit herunter gelassener Hose gegenüber und befriedigte sich. Als die Frau ihm drohte, die Polizei zu rufen, fragte der Exhibitionist, ob er noch fix "fertig machen" könne. Dann aber besann er sich eines Besseren und verschwand in den Büschen.
8
Flitzer auf der Flucht
Ein Mann irritierte Spaziergänger in Mittenwald, als er splitternackt im Ort unterwegs war. Die Polizei stellte den Flitzer, dem aber kurz darauf die Flucht gelang. Ein Bekannter, der ein Bündel Kleidungsstücke bei sich trug, sah sich jedoch gezwungen, die Identität des Mannes zu verraten. Er hatte eine Wette verloren.
9
Deplatziertes "Verkehrszeichen"
Ein auffallend beliebter Ort für Exibitionisten und Flitzer waren auch 2012 Brücken. Spätestens wenn dies jedoch eine Autobahnbrücke ist, wird es gefährlich. Über der A 96 bei Erkheim sorgte ein Mann beispielsweise für Aufsehen, indem er sich zahlreichen Autofahrern "offenbarte". Die Polizei zog ihn wie einige andere Kollegen auch aus dem Verkehr.
10
Exhibitionist im Bekleidungsgeschäft
Ein eher unüblicher Ort für Exhibitionisten und Nackte sind hingegen Bekleidungsgeschäfte. Ausgerechnet dort aber trat ein Mann in Weiden der Ladenbesitzerin gegenüber - und das gleich zweimal. Beim jüngsten Fall reagierte die Frau schnell und rief die Polizei. Den Beamten gelang es, den Täter in der Fußgängerzone dingfest zu machen.
Die österreichische Polizei hat im Mai drei Männer aus Ingolstadt ertappt, die das Ortsschild des Dorfes "Fucking" stehlen wollten. Die Täter, 21 bis 26 Jahre alt, wollten die Tafel am Eingang des 93-Einwohner-Weilers als Souvenir mit nach Hause nehmen. Dumm war für die Bayern nur: Die Gemeinde Tarsdorf in Oberösterreich hatte die Ortsschilder mit speziellen Halterungen gesichert, weil "Fucking" bereits in der Vergangenheit zahlreiche Liebhaber gefunden hatte. Die Männer versuchten deshalb notgedrungen, das Schild mitsamt Sockel aus dem Erdreich zu graben. Dabei waren sie allerdings nicht flott genug.
Bayern mit Schuss
1
Als Kuh auf die Autobahn
Als Kuh verkleidet und mit 2,6 Promille Alkohol im Blut galoppierte ein 26-Jähriger auf die Autobahn A 8 bei Zusmarshausen. Mehrere Autofahrer verständigten die Polizei. Die Beamten fanden den Betrunkenen und gaben ihn bei Verwandten ab. Der Mann gab an, aus Versehen auf die Autobahn geraten zu sein. Er überstand den gefährlichen Ausflug unbeschadet.
2
Der fremde Schnarcher
Ohne es zu wollen, jagte ein Mann einer Frau in Gersthofen einen Schrecken ein. Er schnachte vor ihrer Tür im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses. Brille und Geldbeutel hatte er im Parterre abgelegt, die Schuhe ordentlich vor dem Haus abgestellt. Wie sich herausstellte, war der Mann betrunken und daher desorientiert. Er wohnt etwas weiter in einer anderen Straße.
3
Biss in den Genitalbereich
In den Genitalbereich und die Beine hat ein Betrunkener einen Polizisten im oberfränkischen Marktredwitz gebissen. Der 30-Jährige hatte bei einem Discobesuch mit anderen Gästen gestritten und dem Türsteher ein Glas an den Kopf geworfen. Der Mann wurde wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.
4
Gratis-Drinks und frische Betten
Ein Betrunkener machte im Oktober Oberstdorf unsicher. Zunächst verschaffte er sich Zugang zum Zimmer eines Hotelgasts, plünderte die Minibar und schlief ein. Eine Hotelangestellte rief die Polizei. Beamte brachte den Mann mit seinen drei Promille in eine Ausnüchterungszelle. Am Folgetag schlug ein anderes Hotel wegen desselben Mannes und der gleichen Aktion Alarm.
5
Mit gestohlenem Rollator unterwegs
In der Stadt Straubing war ein Mann mit einem Kranken-Rollator unterwegs. Das fiel der Polizei auf. Die Beamten stellten fest, dass der Mann den Rollator im Klinikum hatte mitgehen lassen. Der 26-Jährige war erheblich betrunken, aber nicht willenlos. Wenig später versuchte er erneut, einen Rollstuhl zu stehlen. Er bekam ein Bett in einer Ausnüchterungszelle.
6
Mann stürzt zehn Meter tief
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei mussten einen Betrunkenen retten, der in Berchtesgaden zehn Meter tief über den Hang in die Büsche gestürzt war. Die Helfer brachten das Opfer mit einer Schleifkorbtrage sicher nach oben. Einer ärztlichen Behandlung verweigerte sich der Mann. Er ließ sich lieber von der Polizei nach Hause fahren.
7
Kirchdorf - nicht Simbach
Nach einer Zechtour rüttelte ein 25-jähriger Niederbayer an der falschen Tür. Weil der Schlüssel nicht passte, schlug der Mann gegen die Haustür. Die Bewohner alarmierten die Polizei. Der Betrunkene hatte vergessen, dass er kürzlich ins benachbarte Kirchdorf am Inn umgezogen war. Die Beamten brachten den verzweifelten Mann in seine eigenen vier Wände.
8
Mit Helm und Fahne
Ein Beamter fand ein Handy und einen Motorradhelm auf der Straße und verständigte den Besitzer. Der 22-Jährige kam ordnungsgemäß mit einem Ersatzhelm zur Wache - allerdings auch mit zwei Promille. Der Mann bekam Helm und Handy wieder - im Tausch gegen seinen Führerschein und seine Motorradschlüssel.
9
Beschleunigungsstreifen als Parkplatz
Mit zwei Promille nutzte ein Autofahrer den Beschleunigungsstreifen auf die A 3 in Aicha am Wald als Parkplatz. Eine Frau hatte den unbeleuchtet und ungesichert abgestellten Wagen morgens hinter einer Kurve entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden einen Mann schlummernd auf dem Rücksitz. Er gab an, seit dem Vorabend dort zu stehen.
10
In Polizeiwagen gerummst
Ein betrunkener Autofahrer wollte in Vilsbiburg vor einer Verkehrskontrolle flüchten und stieß mit einem Polizeiwagen zusammen. Ein Bluttest beim 70-Jährigen ergab einen Alkoholwert von einem Promille. Zu allem Überfluss war zuvor auch noch der 14-jährige Sohn des Unfallfahrers eine kurze Strecke mit dem Wagen gefahren.
Der Aufenthalt im stillen Örtchen ist für einen Bauarbeiter in Hallbergmoos zu einer erschütternden Angelegenheit geworden. Er hatte sich auf einer mobilen Toilette erleichtert, als das Häuschen in Bewegung geriet. Der Grund: Nicht wissend, dass das WC besetzt war, wollte es ein Kollege mit dem Radlader umsetzen. Der Mann drinnen bekam es mit der Angst zu tun und begann zu schreien. Dies hörte ein weiterer Arbeiter und gestikulierte dem Fahrer, das Häusl sofort abzusetzen. Der durchgeschüttelte Toilettengänger war außer sich und würgte seinen perplexen Transporteur.
Die liebe Liebelei
1
Unersättliche Gespielin
Ein Mann lernte in einem Pilspub in München eine Frau kennen. Nach einem ausgiebigen Sexabenteuer in ihrer Wohnung wollte er nach Hause, durfte aber nicht. Die Frau bestand auf mehr Bettvergnügen. Er folgte, durfte aber auch danach nicht gehen. Also rief er die Polizei. Auch die Beamten wurden - erfolglos - zu entsprechenden Tätigkeiten animiert.
2
Auto beteiligt sich am "Verkehr"
In Bad Kissingen machte sich ein Auto selbstständig, während im Inneren ein Pärchen intim wurde. Im Eifer des Gefechts bemerkten die jungen Leute nicht, dass sich der Wagen in Bewegung setzte. Er rollte bergab, überquerte den Parkplatz und durchbrach die zum Hang gespannte Absperrkette. Wenige Meter weiter verkeilte er sich zwischen Bäumen.
3
Fesselnde Lust
Nach einem Liebesspiel war eine Streife der Polizei Würzburg als Nothelfer gefragt. Die freiwillig angelegten Handschellen ließen sich nicht mehr öffen. Doch auch alle Schlüssel der Beamten versagten. Die Polizei rief die Feuerwehr zu Hilfe. Die war schließlich mit einem Bolzenschneider erfolgreich.
4
Hiebe statt Liebe
Ein Mann aus Plattling half einer Frau beim Malern der Wohnung. Dafür hoffte er, von der angebeteten Tochter erhört zu werden. Statt Romantik gab es jedoch Streit. Als der enttäuschte Mann handgreiflich wurde, bewaffneten sich die beiden Frauen mit Besenstielen und droschen auf ihn ein.
5
Aus dem Verkehr gezogen
Die Polizei in Passau zog ein Pärchen "aus dem Verkehr". Eine 43-Jährige hatte beobachtet, wie der Mann und die Frau auf dem Rücksitz ihres Autos Sex hatten. Dabei standen die Autotüren weit offen. Die Zeugin alarmierte die Polizei. Das Paar war derart intensiv bei der Sache, dass es erst aufhörte, als die Beamten sie direkt dazu aufforderten.
Monatelang hat ein Mann in Wörth am Main seinen Nachbarn Dessous gestohlen. Zwei Hausbewohner legten sich auf die Lauer. Und in einer Nacht gelang es ihnen: Sie schnappten den Dieb. In dessen Wohnung stellte die Polizei Büstenhalter, ein Cocktailkleid und diverse Stringtangas sicher.
Dumm gelaufen
1
Seniorin schläft im Kaufhaus
Eine 85 Jahre alte Dame übernachtete in Augsburg in einem Kaufhaus. Die Rentnerin wurde auf der Toilette vom Schlaf übermannt. Als sie aufwachte, war sie eingesperrt. Ein Passant bemerkte die Frau am nächsten Morgen. Hinter Glas hielt sie einen Zettel hoch, auf dem geschrieben stand, dass sie eingeschlossen ist. Die Polizei befreite die Dame.
2
Dieb lässt Ausweis zurück
Ein Mann trank in der Augsburger Innenstadt in einer Kneipe ein Bier, konnte es aber nicht bezahlen. Er hinterlegte als Sicherheit seinen Ausweis. Wenig später griff er sich den Bedienungsgeldbeutel mit ein paar hundert Euro und flüchtete über eine Nebentür. Irgendwie kam ihm die Polizei auf die Spur ... nur wie?
3
Im Rückwärtsgang zur Toilette
Ein Student wurde im Rückwärtsgang auf der Autobahn erwischt. Seine Begründung: Er habe auf die Toilette gemusst, sei aber zu schnell an der Rastanlage Frankenwald vorbeigefahren. Der junge Mann hielt auf den Standstreifen und fuhr gut 500 Meter rückwärts zur Rastanlage. Dort wurde er allerdings bereits von der Verkehrspolizei erwartet.
4
Falscher Gehörloser sammelt Spenden
Pech hatte ein Mann, als er in Passau ausgerechnet einen Beamten der Schleierfahndung anbettelte. Er legte eine Sammelliste vor, wonach die Spenden dem "Regionalen Verbund für Taubstumme und körperlich Behinderte in Rumänien" zugute kommen würden. Der Fahnder erkannte die Fälschung und nahm den Mann fest.
5
Ohne Führerschein nach Hause
Eine betagte Autofahrerin wurde von der Polizei aufgefordert, ihren Führerschein abzugeben. Die 83-Jährige hatte mehrfach Verkehrsverstöße begangen. Die Frau gab ihren Fahrausweise bei der Behörde in Regensburg ab - und fuhr mit ihrem Auto davon. Die 83-Jährige wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
6
Fotokamera mit Gewehr verwechselt
Ein Mann war bei Hergatz unterwegs und sah eine Person mit einem Gewehr in der Wiese sitzend. Der Zeuge glaubte, der Mann ziele auf eine nahe gelegene Eisenbahnbrücke. Die Polizei stöberte allerdings keinen Scharfschützen auf, sondern lediglich einen Eisenbahn-Fan und Hobby-Fotografen. Das vermeintliche Gewehr entpuppte sich als Kamera.
7
Nummernschild schwupps
Ein Autofahrer beschädigte an einem Kreisverkehr in Altötting eine Verkehrsinsel sowie mehrere Verkehrszeichen - und fuhr einfach weiter. Pech war, dass beim Aufprall das amtliche Kennzeichen seines Wagens abgerissen wurde und am Unfallort zurückblieb.
8
Wilder Taschentausch
Ein Mann fragte in München eine Frau nach der Uhrzeit. Sie kramte ihr Handy hervor, um nachzusehen. In diesem Moment griff der Mann nach ihren Sachen. Es kam zu einer Rangelei, bei der die Frau versuchte, den Täter festzuhalten. Er wand sich aus seiner Umhängetasche, packte die Plastiktüte der Frau mit zwei paar Schuhen darin und lief davon.
9
Mit eigener Waffe bedroht
Ein maskierter Mann betrat eine Drogerie in München. An der Kasse bedrohte er eine Angestellte mit einer Pistole. Als sie die Kasse öffnete, legte der Täter die Waffe aufs Förderband, um mit beiden Händen einzupacken. Die Frau ergriff die Pistole. Der Mann flüchtete. Komisch, denn es handelte sich um eine Spielzeugpistole.
10
Totalschaden beim Autoanschieben
Beim Auto eines 30-Jährigen in Kempten streikte die Batterie. Der Mann gab sich selbst Starthilfe, indem er seinen Wagen anschob. In der steilen Hofeinfahrt nahm das Auto jedoch derart schnell Fahrt auf, dass der Mann nicht mehr hinters Steuer springen konnte. Es krachte gegen eine Hauswand - Totalschaden.
11
Mit dem Zug in den Knast
Ein Mann wollte von Frankfurt nach Hamburg. Am Bahnsteig verwechselte er aber den Zug und stieg in einen ICE nach München. Weil der Mann für das Ziel im Süden keinen gültigen Fahrschein besaß, bat der Schaffner bei einem Halt in Aschaffenburg die Bundespolizei um Hilfe. Die stellte fest, dass der Mann noch 13 Tage Reststrafe abzusitzen hatte.
12
Rentner fährt mit fremdem Auto heim
Ein 80-Jähriger hat vor einem Laden im Bayerischen Wald versehentlich ein Auto gekapert. Er stieg in den fremden Wagen und fuhr heim, ohne den Fehler zu bemerken. Erst die Polizei klärte die Verwechslung auf. Der Rentner und ein anderer Kunde hatten den Schlüssel steckengelassen, farblich waren die Autos gleich.
13
Gültig bis 55. September 2016
Fahnder der Bundespolizei Waidhaus nahmen einen Mann bei Pleystein fest, der offensichtlich gefälschte Papiere bei sich hatte. Diese waren gültig bis 55. September 2016.
14
Brücke verfehlt - Fluss erwischt
Eine Fahranfängerin verpasste bei Bayreuth eine Brücke und lenkte ihren Kleinwagen eine Böschung hinunter in einen Hochwasser führenden Fluss. Das Auto ging rasch unter. Die 18-Jährige und ihre beiden Mitfahrer konnten sich befreien und erreichten das Ufer aus eigener Kraft.
15
In halbem Jahr drei Autos geschrottet
Ein Fahranfänger fuhr innerhalb eines halben Jahres drei Autos zu Schrott. Der Mann prallte bei Pfarrkirchen auf einen abbiegenden Wagen. Bei Simbach am Inn kam er an einem Kreisverkehr von der Fahrbahn ab und raste gegen einen Baum. Ein Auto schrottete er bei der Ausfahrt aus einer Tiefgarage, wo er gegen eine Mauer krachte.
Ein Parkautomat in Fürstenfeldbruck hat unentwegt Geld ausgespuckt. Ein Autofahrer hatte ein kostenloses Kurzparken-Ticket gezogen. Der Automat ratterte los - und hörte einfach nicht mehr auf, Münzen auszuwerfen. Die Ordnungsamts-Chefin im Rathaus sprach von einem "nicht restlos aufzuklärenden Defekt".
Jung und frech
1
Bobby-Car-Fahrer an der Zapfsäule
Ein Zweijähriger wollte sein Bobby-Car an einer Zapfsäule in Ingolstadt mit Treibstoff versorgen. Vom Eintreffen der Polizei zeigte sich der Bub wenig beeindruckt, mehr schon von all den schönen Autos auf dem Gelände. Seinen Namen konnte er nicht nennen. Der Zweijährige hatte einen unbeobachteten Moment bei seiner Mutter abgewartet, um auszubüchsen.
2
Dreijährige macht sich stadtfein
Mitten in der Nacht spazierte eine dreijährige Bayreutherin in die Stadt. Fein gekleidet wollte sich das Kind ins Nachtleben stürzen. Ein Taxifahrer verständigte die Polizei. Die ermittelte anhand des Vornamens die Herkunft und brachte das Mädchen zurück. Haus- und Wohnungstür standen noch offen. Die Großeltern schliefen und waren laut Polizei zu Tode erschrocken.
3
Auch "Darth Vader" muss zur Schule
Weil ihr neunjähriger Sohn nach den Weihnachtsferien nicht mehr zur Schule gehen wollte, rief seine Mutter die Polizei. Zu Hause empfing der Bub den Beamten als "Darth Vader"“ verkleidet und mit Lichtschwert bewaffnet. Wie es im Polizeibericht heißt, konnte der Neunjährige aber trotz seiner furchteinflößenden Erscheinung nicht verhindern, dass er zur Schule musste.
4
Fünfjähriger stark motorisiert
Erstaunt waren zwei Polizeibeamte aus Kitzingen, als sie auf einem Parkplatz eines Einkaufmarktes einen Fünfjährigen mit seinem Vater antrafen. Der Bub saß auf einem 49 ccm starken Miniauto und drehte gekonnt seine Runden. Die Beamten stellten das Gefährt sicher und gaben ein TÜV-Gutachten in Auftrag. Gegen den Vater wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
5
26 mal 160 Euro
In München wurde ein Jugendlicher 26 Mal auf seinem Leichtkraftrad geblitzt. Dabei hielt er auch den Mittelfinger in die Kamera. Die Polizei stellte den 17-Jährigen. Die Tempoverstöße werden für den Jugendlichen teuer: Für jedes der 26 Fotos sind 160 Euro Bußgeld fällig.

Wetter





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Kerstin B., Samstag, 08.Dezember, 15:18 Uhr
1. Nett
Wie schön, dass es zwischen all den schlimmen Nachrichten auch mal welche zum Schmunzeln gibt - danke!